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Aktien Sydney schließen leichter

Leichter haben am Mittwoch die Aktien in Sydney geschlossen. Der S&P/ASX-200-Index gab um 0,7 % bzw 22,90 Punkte auf 3 349,20 nach. Umgesetzt wurden 665 (Dienstag 496,6) Mill. Aktien. 630 Kursverlierern standen 463-gewinner gegenüber.

vwd SYDNEY. Vor allem Medienwerte verzeichneten starke Verluste. Der Handel stand im Zeichen von Ergebnismeldungen verschiedener Unternehmen. So hat die größte australische Telefongesellschaft Telstra den Nettogewinn im Fiskaljahr 2000/2001 erwartungsgemäß um 10,4 % zum Vorjahr gesteigert. Die Aktien schlossen um 0,6 % höher bei 4,99 A-$.

Das Unternehmen hatte gewarnt, dass es mit keiner Verbesserung des wirtschaftlichen Umfeldes in der zweiten Jahreshälfte rechne. Doch der Vorstandsvorsitzende zeigte sich optimistisch, dass sich das Geschäft in den Kernbereichen stabilisiere und die Margen gehalten würden. News Corp verbilligten sich um 2,3 % auf 15,94 A-$, nachdem die ADRs über Nacht 2,7 % ihres Wertes verloren hatten. Ein Händler begründete, das gesunkene Verbrauchervertrauen in den USA könne zu sinkenden Werbeausgaben der Unternehmen führen. In den USA werde bereits über Kürzungen bei den Gewinnschätzungen von Medienwerten nachgedacht.

Publishing & Broadcasting gaben um zwei Prozent auf 9,60 A-$ nach, genauso wie der gesamte Medien-Subindex. Positiv notierten Westfarmers. Die Aktien des breit aufgestellten Unternehmens legten um 2,2 % auf 29,20 A-$ zu. Brambels Industries verteuerten sich um 0,8 % auf 10,05 A-$. Macquari Bank verbesserten sich um 1,3 % und schlossen auf einem Allzeithoch bei 39,62 A-$. Das Gesundheits- und Logistikunternehmen Mayne Nickless gab einen Nettogewinn für das Fiskaljahr 2000/2001 von 161,6 Mill. A-$ bekannt, ein starker Turnaround nach dem Vorjahresverlust von 335,6 Mill. A-$. Trotzdem waren die Analysten nicht mit dem operativen Cash-flow zufrieden. Die Aktien schlossen unverändert auf 6,25 A-$.

Australian Stock Exchange büßten 3,6 % auf 13,20 A-$ ein. Der Nettogewinn des Fiskaljahres hatte im Rahmen der Erwartungen gelegen. Händler sagten, der Markt zeige sich besorgt über Äußerungen, dass das Geschäftsvolumen nachlasse. Foster's Group verbilligten sich um 4,9 % auf 5,00 A-$. Markteilnehmer erklärten, Anleger seien in die Aktien des Weinmarkt-Konkurrenten Southcorp gewechselt. Dessen Aktien rückten um 2,7 % auf 8,26 A-$ vor. Westfield Holdings kamen wegen Gewinnmitnahmen etwas zurück und gingen mit einem Minus von 3,4 % auf 17,50 A-$ aus dem Handel.

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