Aktien von Banken und Rohstoff-Produzenten geben ab
Aktien Sydney schließen leichter

vwd SYDNEY. Der australische Aktienmarkt hat am Dienstag leichter geschlossen. Der S&P/ASX-200-Index fiel um 0,6 % bzw 18,1 Punkte auf 3 258,7. Den 570 Kursverlierern standen 521 Kursgewinner gegenüber, nachdem 437,8 (585,6) Mio Aktien im Wert von 1,40 (1,81) Mrd. A-$ gehandelt worden waren. Zu den Verlierer zählten insbesondere Banken- und Rohstofftitel, zulegen konnten Medien- und Telekommunikationsaktien. Stärker als vergleichbare Titel aus dem Segment fielen Westpac mit Minus 2,3 % auf 12,77 A-$. Fran Buckle von Dicksons sagte, Sorgen über die australische Wirtschaft und die Debatte, ob eine Rezession bevorstehe oder nicht, führten im Bankensektor zu gemischten Gefühlen.

Zulegen konnten Brambles, die um 2,3 % auf 48,80 A-$ stiegen, nachdem die "Australian Financial Review" geschrieben hatte, dass das Unternehmen mit GKN einen Vertrag über mindestens 17 Mrd. A-$ abschließen werde. Der Bereich Industriedienstleistungen soll mit GKN verschmolzen werden. Kreisen zufolge soll eine entsprechende Stellungnahme vorbörslich am Donnerstag erfolgen. Mit einem Plus von zehn Prozent auf 1,28 A-$ gingen Brazin aus dem Handel. Das Unternehmen hatte bekannt gegeben, eine Sonderdividende von 0,10 A-$ je Aktie auszahlen und Aktien im Wert von 5,5 Mill. A-$ zurückkaufen zu wollen.

Die Titel der Australian Stock Exchange gaben um 1,1 % auf 12,50 A-$ nach. Die Aktie wurde von Berichten belastet, wonach die Regierung plant, die Aktien- und Bond-Märkte mit denen in Singapur und Hongkong zu verbinden. Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte, der Schritt stehe im Mittelpunkt einiger Gesetze, die noch das Parlament passieren müssen, nach denen mehr ausländische Titel am Aktienmarkt zugelassen werden sollen.

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