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Aktien Wall Street: Uneinheitlich

Uneinheitlich zeigen sich die Kurse der US-Aktien am Mittwoch im frühen Verlauf an der Wall Street.

vwd NEW YORK. Uneinheitlich zeigen sich die Kurse der US-Aktien am Mittwoch im frühen Verlauf an der Wall Street. Gegen 11.30 Uhr Ortszeit legt der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) 0,3 % bzw. 27,68 Zähler auf 10 979,86 Punkte zu. Der technologielastige Nasdaq-Index verliert dagegen 2,6 % bzw. 89,41 Stellen auf 3 326,38. Der S&P-500-Index verzeichnet ein Minus von 0,6 % bzw. 8,87 Punkten auf 1 423,00. Händler sprechen von einem stark verunsicherten Markt angesichts des weiter offenen Wahlausgangs. Ungeachtet dieser Situation sei das Umfeld für Aktien sehr gut, da die Investoren mit keinen schockartigen Impulsen für den Markt rechneten, gleich welcher Kandidat die Wahl gewinne, sagt Larry Wachtel, Marktstratege bei Prudential Securities .

Wichtig sei in diesem Zusammenhang, dass die Mehrheit der Republikaner im Kongress geschrumpft sei, so dass bei Gesetzesvorhaben weiter mit den Demokraten verhandelt werden müsse. Hochkapitalisierte Werte wie Intel (minus 2,2 % auf 45,13 $), Ciena (minus 1,3 % auf 101,83 $) und Sun Microsystems (minus vier Prozent auf 106,94) stehen auf der Verliererseite. Microsoft (plus 1,1 % auf 71,44 $) entziehen sich der Negativtendenz und setzen ihr Comeback nach dem 52-Wochen-Tief Mitte Oktober fort. Lehman Brothers habe zudem sein 12-Monats-Kursziel auf 115 $ angehoben, so Händler. Brokerwerte verlieren dagegen auf Grund pessimistischer Analystenkommentare. Morgan Stanley Dean Witter geben um 5,1 % auf 72,75 $ nach, nachdem Bear Stearns den Titel auf "Neutral" von "Attractive" zurückgenommen hat. Bear Stearns selbst geben um 3,2 % auf 57,63 $ nach und auch Lehman Brothers und Goldman Sachs müssen Verluste in ähnlicher Größenordnung hinnehmen.

Im Internetbereich überwiegen die Minuszeichen. EBay büßen 5,4 % auf 53,59 $ ein, nachdem das Unternehmen offengelegt hat, 15 % seiner Mitarbeiter beim Auktionshaus Butterfield freisetzen zu wollen. AT&T geben um 2,8 % auf 21,88 $ nach und reagieren damit auf Zeitungsberichte, wonach der Verkauf von nichtstrategischen Beteiligungen in den nächsten Monaten geplant sein solll. MediaCom Communications notiern unverändert mit 17,75 $. Zuvor hat das Unternehmen eine Vereinbarung zur Übernahme eines Bereichs einer AT&T-Broadband-Tochter unterzeichnet. Im Pharmabereich gewinnen Pfizer 2,1 % auf 45,75 $ trotz einer Entscheidung eines britischen Gerichts, wonach das europäische Patent auf den Hauptinhaltsstoff des Medikaments Viagra unwirksam ist. Cisco Systems verlieren nach ihrem Vortagesplus 1,7 % auf 56.75 $. Zulieferer von Cisco wie PMC-Sierra, SDL und JDS Uniphase stehen unterdessen weiter unter Abgabedruck.

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