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Aktien Wien Schluss: ATX leichter - Ölpreis

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der Wiener Leitindex Austrian-Traded-Index (ATX) fiel um 4,47 Punkte oder 0,21 Prozent auf 2084,72 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der Wiener Leitindex Austrian-Traded-Index (ATX) fiel um 4,47 Punkte oder 0,21 Prozent auf 2084,72 Einheiten.

Der Wiener Aktienmarkt beendete einen laut Händlern "nicht sehr spektakulären" Handelstag mit etwas tieferen Notierungen. Händler verwiesen zur Begründung für die Abschläge auf das schwache internationale Umfeld sowie auf den erneut gestiegenen Ölpreis. "Der ATX bewegt sich momentan auf höherem Niveau seitwärts", kommentierte ein Marktteilnehmer.

Gestützt wurde der Leitindex vor allem von den Aktien der OMV AG , die sich mit plus 2,15 Prozent auf 198,20 Euro wieder etwas von den jüngsten Abschlägen erholen konnten. "Der Euro kratzte im Verlauf bereits wieder an der 200-Euro-Marke", berichtete ein Händler.

Stärker im Minus lagen hingegen Wienerberger , die sich um 1,59 Prozent auf 31,00 Euro (136 812 Stück) abschwächten. Ein Marktteilnehmer verwies hier auf "Gewinnmitnahmen. Die Aktien sind zuletzt sehr schön gelaufen". Die Konzern-Tochter Semmelrock investiert in Osteuropa insgesamt 12,4 Mill. Euro, wurde bekannt.

Die Bankwerte mussten wieder etwas Terrain abgeben. So verloren Bank Austria Creditanstalt AG 0,83 Prozent auf 57,52 Euro. Erste Bank AG verbilligten sich um 1,73 Prozent auf 33,00 Euro (343 280 Stück).

Austrian Airlines Group (AUA) verloren an Höhe und schlossen um 1,95 Prozent tiefer bei 10,06 Euro. "Der höhere Ölpreis hinterlässt hier deutliche Spuren", hieß es im Handel. Die heimische Fluglinie konnte die Zahl der beförderten Passagiere in den ersten neun Monaten um 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern.

Uneinheitlich tendierte der Stahl-Sektor. voestalpine AG konnten sich bei neuerlich guten Umsätzen um 1,43 Prozent auf 45,95 Euro verbessern. Böhler-Uddeholm gaben hingegen um 0,26 Prozent auf 75,52 Euro nach. Die Erste Bank hat ihre Kaufempfehlung bestätigt und das Kursziel von 83 auf 87 Euro erhöht./

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