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Aktien Wien Schluss: ATX schließt schwächer - Versorgerwerte unter Druck

Wien (dpa-AFX/APA) - Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei sehr hohem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der österreichische Leitindex ATX fiel 12,77 Punkte oder 0,64 % auf 1 983,85 Einheiten. Die tatsächliche Performance des Austrian-Traded-Indexes (ATX) lag um sechs Punkte unter der Händlerprognose im APA-Konsensus von 1 989 Punkten.

Wien (dpa-AFX/APA) - Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei sehr hohem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der österreichische Leitindex ATX fiel 12,77 Punkte oder 0,64 % auf 1 983,85 Einheiten. Die tatsächliche Performance des Austrian-Traded-Indexes (ATX) lag um sechs Punkte unter der Händlerprognose im APA-Konsensus von 1 989 Punkten.

Der Wiener Aktienmarkt konnte dem negativen Trend an den meisten internationalen Börsen nicht trotzen und beschleunigte die Abwärtsbewegung am späten Nachmittag. "Seit der geplatzten Übernahme der VA Tech geht in Wien nur wenig", sagte ein Händler. Dies habe auch auf andere Titel abgefärbt und belaste den gesamten Wiener Aktienmarkt. Zudem zeige sich, dass der ATX jüngst stärker auf Kursverluste an den internationalen Märkten reagiere, als auf Kursgewinne, sagte der Marktteilnehmer.

Die Telekom-Austria- -Aktien setzten ihre bereits siebentägige Abwärtsbewegung fort. "Bei den Titeln war viel Übernahmefantasie eingepreist. Jetzt trennen sich viele Anleger von den Aktien", sagte ein Händler. Die TA-Aktie ging mit einem Abschlag von 0,62 % auf 11,13 ? aus dem Handel (2,043 Mio Stück in Einfachzählung). VA Tech profitierten hingegen von dem Auftragseingang in Höhe von 62 Mill. ? und schlossen erstmals seit sieben Sitzungen im Plus. Die Aktien stiegen um 1,69 % auf 45,00 ? (281 578 Stück).

Von einem Großauftrag profitierten die Aktien von Andritz. Zudem berichteten Händler von einer Erhöhung der Andritz-Gewinnprognosen durch die Deutsche Bank. Die Papiere beendeten den Handel mit einem Kursplus von 2,83 % auf 44,39 ? (75 087 Stück). Das Unternehmen konnte einen Auftrag in Höhe von 400 Mill. $ in Chile an Land ziehen. Das Auftragsvolumen entsprach damit fast 80 % der Andritz-Auftragseingänge im gesamten zweiten Quartal 2004.

Sehr schwach zeigten sich die Versorgerwerte Verbund-Austrian Hydro Power (AHP) und EVN . Fundamentale Hintergründe machten Händler zu den beiden Werten jedoch nicht aus. "Die charttechnische Situation ist bei der Verbund sehr schlecht", begründete ein Marktteilnehmer die Abschläge. Die Papiere führten die Verliererliste mit minus 3,46 % auf 138,50 ? an (15 585 Stück). EVN gaben um 1,34 % auf 41,25 ? nach (10 614 Stück).

voestalpine litten nach der Kursrallye am Vortag unter Gewinnmitnahmen und fielen um 2,68 % auf 43,50 ? zurück (141 540 Stück). Am Vortag war die Aktie nach einer Heraufstufung der Deutschen Bank um satte acht Prozent gestiegen. Böhler-Uddeholm schlossen dagegen mit einem Kursplus von 0,83 % auf 72,60 ?. Gehandelt wurden 27 335 Böhler-Aktien.

Die Verkehrszahlen der AUA und des Flughafen Wien hatten unterschiedliche Reaktionen der Aktienkurse hervorgerufen. Die Aktien der Austrian Airlines Group (AUA) stiegen um 0,39 % auf 10,29 ? (33 092 Stück), nachdem die Fluglinie in den ersten acht Monaten des Jahres einen deutlichen Anstieg bei den Passagierzahlen verbucht hatte. Der Flughafen Wien verzeichnete ebenfalls mehr Passagiere. Die Papiere gaben dennoch 1,63 % auf 48,20 ? nach (37 767 Stück).

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