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Aktien Wien Schluss: ATX sehr schwach - Telekom Austria größter Verlierer

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei sehr hohemVolumen mit deutlichen Kursverlusten beendet. Die tatsächliche ATX-Performancelag um 40 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 1.838Punkten. Der Wiener Leitindex fiel 49,15 Punkte oder 2,66 Prozent auf1.798,41 Einheiten.

Marktteilnehmer führten mehrere Gründe für die Kursverluste an der WienerBörse zu Wochenschluss an. Einerseits hätten Gewinnmitnahmen den ATX belastet,nachdem er in den vergangenen Monaten deutlich zugelegt hatte. Aber auch dieschwachen internationalen Vorgaben dürften auf einigen Werten lasten, so einHändler. Schließlich würden viele Anleger vor den kommenden Quartalsdaten voneinigen ATX-Unternehmen "Vorsicht walten lassen", hieß es.

So zeigten die am Mittwoch veröffentlichten und schwächer als erwartetausgefallenen Quartalsdaten der OMV auch zu WochenschlussNachwirkungen. Die Papiere rutschten um 3,48 Prozent auf 142,40 Euro nach unten(92.515 Stück in Einfachzählung). "Der Markt ist von den Ergebnissen sichtlichenttäuscht", sagte ein Marktteilnehmer. Das Kurspotenzial nach oben sei bei derOMV-Aktie "sehr begrenzt", so der Teilnehmer weiter.

Von den Gewinnmitnahmen wurden auch die übrigen ATX-Schwergewichte nichtverschont. Telekom Austria führten die Verliererliste miteinem Minus von 4,74 Prozent auf 11,05 Euro (1,72 Mio. Stück). Erste Bank schlossen mit einem Abschlag von 3,23 Prozent auf 114,50 Euro (132.552Stück) und type="organisation" value="AT0000995006">BA-CA gaben 1,19 Prozent auf 43,01 Euro (102.831 Stück). Auf derWienerberger-Aktie lastete ein Dividendenabschlag von 77 Cent. Die Papiereverloren 3,18 Prozent auf 25,55 Euro (251.539 Stück). /

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