Archiv
Aktien Wien Schluss: Telekom Austria ziehen ATX auf Rekordhoch

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei sehr hohem Volumen mit Kursgewinnen beendet. Der ATX stieg um 13,42 Punkte oder 0,58 Prozent auf das neue Rekordhoch auf Schlusskursbasis von 2 338,53 Einheiten.

dpa-afx WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei sehr hohem Volumen mit Kursgewinnen beendet. Der ATX stieg um 13,42 Punkte oder 0,58 Prozent auf das neue Rekordhoch auf Schlusskursbasis von 2 338,53 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 16 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2 323 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17:30 Uhr Mesz: Dow Jones/New York +0,16 Prozent, Dax/Frankfurt +0,72 Prozent, Ftse/London +0,32 Prozent und CAC-40/Paris +0,38 Prozent.

"Der ATX kennt mometan nur eine Richtung - nach oben", kommentierte ein Händler die neuerlichen Zugewinne beim Leitindex. Nach der gestrigen Rekordjagd konnte der Wiener Aktienmarkt auch heute wieder nach verhaltenem Start zulegen. Verantwortlich für den Kursanstieg und die sehr hohen Umsätze waren dabei die Aktien der Telekom Austria (TA).

TA-Aktien kletterten bei sehr hohem Volumen um 3,65 Prozent auf 13,35 Euro (7 625 823 gehandelte Stück in Einfachzählung). Die Öiag hat in einem Blitzverkauf 17 Prozent ihrer Anteile an der TA zu einem Preis von 13,05 Euro je Aktie an österreichische und internationale Investoren verkauft.

"Möglicherweise haben einige Investoren nicht die Zuteilung bekommen, die sie gewollt hätten", meinte ein Marktteilnehmer angesichts der Kursgewinne. Da der Öiag-Aufsichtsrat, der morgen um 9:00 Uhr beginnt, den mit 13,05 Euro festgesetzten Preis noch formal absegnen muss, wird der Handel mit TA-Aktien am Freitag mit Verspätung aufgenommen.

"Das übrige Geschäft verlief eher unauffällig. Bei einigen Titeln kam es zu Gewinnmitnahmen", hieß es weiter. OMV korrigierten nach dem satten Kursplus vom Donnerstag wieder etwas nach unten und verloren 0,96 Prozent auf 205,00 Euro (79 022 Stück). Erste Bank gaben leicht um 0,65 Prozent auf 39,54 Euro (230 464 Stück) nach.

Wienerberger gerieten am Nachmittag etwas unter Druck und schlossen um 2,23 Prozent tiefer bei 32,90 Euro (326 483 Stück). Hingegen konnten RHI bei laut Händlern "erfreulichem Volumen" weiter zulegen und stiegen um 3,75 Prozent auf 21,58 Euro (159 233 Stück). "Die Aktien sind derzeit sowohl fundamental als auch charttechnisch getrieben", hieß es in einem Handelsraum.

Größter Gewinner im prime market waren Betandwin mit einem Plus von 6,21 Prozent auf 22,41 Euro (47 676 Stück). Neuerlich fest tendierten auch Wolford, die sich um 3,77 Prozent auf 18,99 Euro (56 995 Stück) verbessern konnten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%