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Aktien Zürich Schluss: Abgaben ausgeweitet - alle 5 Schwergewichte im MinusDPA-Datum: 2004-07-15 18:18:14

(dpa-AFX) Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag seine Verluste kontinuierlich ausgebaut und ist klar unter Vortagesschluss aus dem Handel gegangen. Aus Schweizer Sicht waren kaum kursrelevante Nachrichten zu vermelden. Dagegen hinterließen der Quartalsbericht von Nokia sowie diverse Konjunkturdaten aus den USA < Indu.IND > < Compx.IND > - zumindest kurzzeitig - ihre Spuren im Schweizer Kursbild.

(dpa-AFX) Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag seine Verluste kontinuierlich ausgebaut und ist klar unter Vortagesschluss aus dem Handel gegangen. Aus Schweizer Sicht waren kaum kursrelevante Nachrichten zu vermelden. Dagegen hinterließen der Quartalsbericht von Nokia sowie diverse Konjunkturdaten aus den USA < Indu.IND > < Compx.IND > - zumindest kurzzeitig - ihre Spuren im Schweizer Kursbild.

Nokia brachte die Kurse in Europa vorübergehend zusätzlich unter Druck. Nach Intel und AMD habe nun auch der Ausblick von Nokia nicht überzeugt, kommentierte ein Marktbeobachter.

"In der Summe sehr gut", meinte ein Händler zu den US-Konjunkturdaten. Vor allem der Rückgang der Produzentenpreise zeige, dass Inflation kein Thema sei und damit der Termin der nächsten Zinserhöhung weiter in die Zukunft gerückt sei. Der SMI verminderte als Antwort auf die Daten denn auch seine Verluste; die Gegenbewegung zum allgemeinen Sinkflug war jedoch nicht von langer Dauer.

Der SMI < SMI.SFF > schloss um 17.30 Uhr 70,4 Punkte oder 1,27 Prozent tiefer auf 5.477,9 Stellen. Der breitere SPI < Sxge.SFF > gab 48,1 Zähler (-1,17%) auf 4.061,75 Punkte her. Bei den Branchen tauchten Banken um 2,8 Prozent, Versicherer wurden um 2,0 Prozent zurückgenommen.

Mit ZFS < Zurn.ZRH > < Zfin.FSE > (-3,3% auf 184,50 Franken), CS Group < Csgn.ZRH > < CSX.FSE > (-3,6% auf 40,60 Franken), UBS < Ubsn.ZRH > < UBR.FSE > (-2,8% auf 82,85 Franken) und Baloise < Baln.ZRH > < Blon.BER > (-2,1% auf 50,05 Franken) figurierten gleich vier Finanzwerte ganz oben auf den Verkaufslisten der Anleger. Auf ZFS < Zurn.ZRH > < Zfin.FSE > lasteten Presseberichte, welche die Rolle des Zürcher Versicherers beim Zusammenbruch von 87 Pflegeheimen in den USA untersucht hatten. Es ist von 500 Millionen Dollar die Rede, für die ZFS < Zurn.ZRH > < Zfin.FSE > allenfalls aufzukommen hat. ZFS sei gegen allfällige Forderungen ausreichend abgesichert, beruhigte allerdings ein Sprecher.

An den Quartalszahlen von Citibank gebe es nichts auszusetzen, kommentierte ein Händler den Abschluss. Den beiden Schweizer Grossbanken UBS < Ubsn.ZRH > < UBR.FSE > und CS Group < Csgn.ZRH > < CSX.FSE > half's wenig. Dies zeige, dass bei vielen Investoren das Glas derzeit eher "halb leer" als "halb voll" sei, meinte er noch.

Julius Bär < Baer.ZRH > < BHZ.BER > im übrigen, die dritte Bank auf der helvetischen Bluechip-Liste, rückten 0,2 Prozent auf 343 Franken vor und konnten damit als einziger Finanztitel an Terrain gut machen.

Roche < RO.ZRH > < RHO.ETR > gaben 1,4 Prozent auf 124,25 Franken her. Novartis < Novn.ZRH > < NOT.FSE > , mit minus 0,73 Prozent auf 54,60 Franken klar besser gestellt, kam eine positive Empfehlung eines FDA-Ausschusses für eine erweiterte Zulassung des Reizdarm-Medikaments Zelnorm/Zelmac zu Gute. Gemäss Einschätzungen von Analysten gibt es für Zelnorm/Zelmac einen Milliarden-Absatzmarkt. Beide Basler Pharma-Unternehmen werden in der kommenden Woche über den Geschäftsgang im ersten Semester 2004 berichten.

Im breiten Markt sanken Sulzer < SUN.ZRH > < SUL.FSE > 2,2 Prozent auf 338,50 Franken. Dies obwohl der vorbörslich vorgelegte Zahlenkranz zum Auftragseingang im ersten Halbjahr 2004 am oberen Ende der Markterwartungen lag. Sowohl der Bereich Sulzer < SUN.ZRH > < SUL.FSE > Metco als auch der Bereich Sulzer < SUN.ZRH > < SUL.FSE > Pumps hat die Analysten überrascht.

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