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Aktien Zürich Schluss: Auf Tageshoch geschlossen

Die Schweizer Aktien haben am Mittwoch auf Tageshoch geschlossen. Überraschend starke Ausgaben der US-Verbraucher im Oktober und ein unerwartet kräftiger Anstieg der privaten Einkommen haben der Wall Street am Mittwoch zu einem freundlichen Start verholfen.

dpa-afx ZÜRICH. Die Schweizer Aktien haben am Mittwoch auf Tageshoch geschlossen. Überraschend starke Ausgaben der US-Verbraucher im Oktober und ein unerwartet kräftiger Anstieg der privaten Einkommen haben der Wall Street am Mittwoch zu einem freundlichen Start verholfen. Befreiend wirkte auch der Anstieg der Erdöllager in den USA , der den Ölpreis nach unten schickte und den Dollar nach oben.

Der SMI rückte bis um 17.30 Uhr 65,10 Punkte oder 1,19% vor auf 5 509,3 Stellen, der breitere SPI legte 44,69 Punkte (+1,1%) zu auf 4 097,44 Zähler. Die Liste der Branchenindizes wurde angeführt von Chemie/Pharma (+1,5%) und als größte Verlierer standen Transportwerte mit 2,1% da.

Am Nachmittag hat ABB den Handel mit Gesprächsstoff versorgt. Der Zürcher Konzern will sich günstiger verschulden und macht eine Umtauschofferte für die ausstehende hochverzinslichen Euro- und GBP-Anleihen mit Verfall 2008 und 2009 in eine günstigere Euro-Anleihe mit Verfall 2012. Das Ziel, die Bruttoverschuldung bis 2005 auf vier Mrd. Dollar zu senken, könnte damit erreicht werden. Doch der Markt applaudierte nicht und die Namenaktie gab 0,9% auf 6,98 Franken nach. Man spricht auch von einer trading-sell-Empfehlung durch Goldman Sachs.

Insgesamt blieben die Verlierer im SMI klar in der Minderheit. Die deutlichsten Verluste verzeichneten Adecco . Adecco konnten von den besseren US-Konjunkturzahlen zwar ihre Verluste etwas verkleinern und gaben aber immer noch 0,9% auf 56,30 CHF nach. Die Untersuchung der französischen Wettbewerbsbehörden gegen Adecco , Vedior und Manpower hatte alle drei Titel unter Druck gesetzt. Adecco hat die Untersuchungen bestätigt und mitgeteilt, sie arbeite eng mit den Behörden zusammen. Zeitweise hatte der Titel gut 2% im Minus gelegen.

Unaxis fielen 0,1% auf 120,40 CHF zurück. Händler sprechen nach den Kursgewinnen vom Vortag von Gewinnmitnahmen. Zudem hat die UBS die Technologie-Titel im allgemeinen auf ""Neutral"" von ""Buy"" zurückgestuft. Bei Serono bleiben die Probleme die alten (-0,8% auf 727,00 CHF): Das Konkurrenzprodukt für Rebif. Die Abgaben waren auf das Analystenmeeting zum Rebif-Konkurrenzprodukt Tysabri von Biogen zurückzuführen, meinte ein Händler.

Die Indexelefanten hielten dem Trend allerdings die Stange. Die Pharmawerte konnten von der Bestätigung der Gewinnerwartungen von Pfizer am Vorabend profitieren. Novartis standen 1,8% auf 55,60 Franken höher und waren damit die größten Gewinner im SMI . Der Pharmakonzern hat die Zulassung für eine erweiterte Indikation des Bluthochdruck-Medikaments Diovan in Schweden erhalten und die neuen EU-Länder haben sich für die Zulassung von Certican ausgesprochen. Analysten haben dies erwartet und sehen die Umsatzprognosen bestätigt. In den nächsten Wochen dürfte für diese Indikation auch die Zulassung durch die FDA erfolgen. Roche stiegen derweil 1,7% auf 120,80 Franken, während Nestle 0,5% auf 294,00 Franken zulegten.

Auch die Finanzwerte polierten ihre Kursbilanzen auf: UBS standen 1,4% auf 93,40 Franken höher, CSG gewannen 1,7% auf 45,30 Franken. Hier hat die UBS das Kursziel erhöht. Die Versicherer profitierten von einer positiven Einschätzung der UBS. Für Swiss Life wurde das Kursziel angehoben und der Titel gehörte neu zu den Top-Picks. Auch die ZFS sei unterbewertet, meint die UBS. Swiss Life (+1,9% auf 152,0 Franken) profitierten am Tag vor dem Investors Day überdurchschnittlich. ZFS stiegen 1,0% auf 177,10 Franken, Swiss Re notierten 0,5% auf 76,50 Franken fester.

Im breiten Markt standen Converium als größter Gewinner an der Spitze des Tableaus. Dabei soll Konkurrent White Mountain Interesse an Converium bekunden, wollen Händler wissen. Der Titel gewann bei grossem Volumen 4,9% auf 10,75 Franken. Auch Geberit (+4,6% auf 841 Franken) legten kräftig zu. Die ZKB hat dem Titel kurzfristig Aufwärtspotenzial attestiert und bei 850 Franken nur einem leichten Widerstand ausgemacht.

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