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Aktien Zürich Schluss: Dank US-Konjunktur mit klaren Gewinnen ins Wochenende

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag mit im Einklang mit fast allen europäischen Indizes mit klaren Gewinnen geschlossen. Die Kurse hätten sehr positiv auf die US-Konjunkturdaten vom Nachmittag reagiert, sagten Händler. Insbesondere die Beschäftigungskomponente des ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes für September, die mit 58,1 nach 55,7 klar angestiegen war, wurde von Händlern hervorgehoben. Im Hinblick auf die für in einer Woche erwarteten US-Arbeitsmarktdaten verheisse dies nur Positives, sagten Marktteilnehmer.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag mit im Einklang mit fast allen europäischen Indizes mit klaren Gewinnen geschlossen. Die Kurse hätten sehr positiv auf die US-Konjunkturdaten vom Nachmittag reagiert, sagten Händler. Insbesondere die Beschäftigungskomponente des ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes für September, die mit 58,1 nach 55,7 klar angestiegen war, wurde von Händlern hervorgehoben. Im Hinblick auf die für in einer Woche erwarteten US-Arbeitsmarktdaten verheisse dies nur Positives, sagten Marktteilnehmer.

Klar höher als die prognostizierten 0,3% waren auch die US-Bauausgaben im August ausgefallen, die um 0,8% auf eine saisonbereinigte Jahresrate von 1 015 Mrd. Dollar anstiegen.

Wenig spektakulär entwickelte sich am Freitag dagegen der Aktienkurs von Medizinaltechnikunternehmen Synthes, deren Titel heute zum ersten Mal im SMI gehandelt worden.

Der SMI schloss um 17.30 Uhr mit einem Gewinn von 63,6 Punkten oder 1,16% auf dem Stand von 5 528,9 Zählern, der breitere SPI kam 42,8 Punkte (+1,05%) auf 4 092,4 Zähler voran. Im Wochenvergleich stieg der SMI 0,7%.

Banken- (+1,7%) und Versicherungstitel (+1,3%) verzeichneten die stärkste Nachfrage. Am wenigsten gesucht waren Lebensmittel- und Elektrotitel, beide Kategorien notierten gehalten.

Der erste Handelstag im SMI bescherte Synthes ein Minus von 0,74% auf 135 CHF. Die am Morgen bekannt gemachte Einigung mit den deutschen Kartellbehörden über den Zusammenschluss mit Mathys wurde von Analysten zwar positiv beurteilt, bei der Einschätzung der weiteren Kursentwicklung im Titel gab man sich jedoch eher verhalten.

Die anderen Bluechips notierten bei Börsenschluss mehrheitlich im Plus. Clariant rückten nach der Meldung des Verkaufs von drei Geschäftsdivisionen 3,3% auf 15,45 CHF und damit an die SMI-Spitze vor. Luxusgüterkonzern Richemont konnten nach einer Kurszielerhöhung durch Morgan Stanley 1,4% auf 35,05 CHF zulegen. Swatch (I: +1,8% auf 171,5 CHF; N: +1,6% auf 34,9 CHF) schritten noch weiter nordwärts. ABB (+2,4% auf 7,8 CHF) gingen nach einer Kurszielerhöhung durch JP Morgan ebenfalls deutlich höher aus dem Rennen.

Adecco stiegen satte 2,6% auf 63,6 CHF. Der Titel profitierte vom positiv aufgenommenen Anstieg der Beschäftigungskomponente des ISM-Index. Der Zeitarbeitsvermittler hatte zudem bereits am Vortag von einer steigenden Nachfrage nach Stellenvermittlung in den USA berichtet.

Allgemein gesucht waren Banken und Versicherungen. CSG rückten 1,9% auf 40,6 CHF vor, UBS 1,9% auf 89,55 CHF und Julius Bär kamen 1,8% auf 348,5 CHF voran. Rückversicherer Swiss Re (+1,6% auf 73 CHF) schlossen als stärkster Versicherungstitel, gefolgt von ZFS (+1,5% auf 180,75 CHF) und Baloise (+1,1% auf 48,8 CHF). Unter dem Markt notierten Swiss Life mit (+0,3% auf 148,25 CHF).

Die schwergewichtigen Novartis kletterten nach Fusionsspekulationen 1,0% auf 58,8 CHF. Am Markt wurde von einer möglichen Fusion mit Merck gesprochen. Konkurrentin Roche gewann 1,0% auf 130,25 CHF. Der Pharmakonzern erhält für Bondronat eine erweiterte Zulassung in der Schweiz. Nestle gingen mit +0,5 auf 287,5 CHF ebenfalls leicht positiv, allerdings unter Marktniveau aus dem Rennen.

Am breiten Markt musste Rückversicherer Converium nach Bezifferung der Schadenbelastung durch Hurrikan "Jeanne" mit zwölf bis 20 Mill. Dollar 5,4% auf 15,85 CHF hergeben.

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