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Aktien Zürich Schluss: Deutliche Abgaben zum Wochenbeginn

Die Schweizer Aktien gingen am Montag mit klaren Verlusten aus dem Rennen. Das Handelsgeschehen verlief laut Händlern ruhig. Belastet hätten vor allem die Nachwirkungen der Dollarschwäche am Freitag.

dpa-afx ZÜRICH. Die Schweizer Aktien gingen am Montag mit klaren Verlusten aus dem Rennen. Das Handelsgeschehen verlief laut Händlern ruhig. Belastet hätten vor allem die Nachwirkungen der Dollarschwäche am Freitag. Auch der Ölpreis rückt nach der angekündigten Zerschlagung des Yukos-Konzerns bei den Anlegern wieder stärker in den Fokus. Der SMI verlor bis Börsenschluss 42,8 Punkte oder 0,76 Prozent auf 5 562,2 Zähler, der breitere SPI ging 31,36 Punkte oder 0,75 Prozent auf 4 128,27 Stellen zurück.

Die Versicherungsbranche geriet durch eine Meldung von Swiss Re (-2,1% auf 77,45 Schweizer Franken) am Freitag unter Druck, wonach die New Yorker Staatsanwaltschaft und die Börsenaufsicht SEC die Einreichung von Dokumenten über nicht traditionelle Versicherungsprodukte gefordert hatten. Weitere und ähnlich gelagerte Forderungen anderer Aufsichtsstellen seien zu erwarten, von Klagen sei man aber bisher noch nicht betroffen, teilte der Rückversicherer mit. Unter den schlechten Neuigkeiten litten auch die ZFS mit minus 0,9 Prozent auf 179,9 Franken. Swiss Life verlor 0,6 Prozent auf 154,7 Franken, Baloise gewannen 0,1 Prozent auf 48,45 Franken.

Von starken Abgaben betroffen waren auch Swatch (I-1,4% auf 161,4 Franken; N-2,1% auf 32,6 Franken), deren Titel unter Rückstufungen litten. Adecco verlor 2,5 Prozent auf 58,75 Franken und rückte am Vortag der Quartalspublikation an das Ende des SMI .

Nach der Meldung, dass ein neuerlicher Einstieg bei bei Cesky Telecom geprüft werde, gewann die Swisscom-Aktie 0,3 Prozent auf 444,75 Franken. Es hieß, der Schweizer Telekomanbieter habe sich auf die Interessentenliste für den früheren tschechischen Monopolisten setzen lassen. Der Titel als einer der wenigen SMI-Werte im Plus.

Bei den Schwergewichten verloren Roche am Tag vor dem Biotech Media-Briefing 0,2 Prozent auf 123,5 Franken, während Novartis nach einer Rückstufung durch JP Morgan 1,0 Prozent auf 56,45 Franken gewannen. Der Titel würde mit einem Sektoraufschlag von 15 Prozent gehandelt und preise ein beschleunigtes Gewinnwachstum ab 2005 bereits ein, sagten Analysten.

Bankenwert UBS verlor 0,1 Prozent auf 93,55 Franken, die CS Group sank 1,4 Prozent auf 45,15 Franken. Marktbeobachter schrieben die Verluste dem Einfluss von Versicherungstochter Winterthur zu, die, wie die gesamte Versicherungsbranche, von den Swiss Re-Neuigkeiten negativ beeinflusst wurde. Eine schwache Schlussnotierung verzeichnete auch Lebensmitteltitel Nestle mit minus 1,2% Prozent auf 298,75 CHF.

Ciba SC (-0,1% auf 82,95 Franken) standen zum Schlussgong nach der Mitteilung des Kaufs der verbleibenden Anteile von 50 Prozent an Daihan Swiss in Korea zwar weiterhin im Minus, jedoch klar über dem Markt. Serono gaben nach einer Herabstufung durch Cheuvreux 0,2 Prozent auf 739 Franken ab./

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