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Aktien Zürich Schluss: Etwas fester - Bücher bereits geschlossen

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch im Handelsverlauf bei dünnen Umsätzen die Gewinne noch ausgebaut und klar im Plus geschlossen.

dpa-afx/awp ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch im Handelsverlauf bei dünnen Umsätzen die Gewinne noch ausgebaut und klar im Plus geschlossen. Die Revisionen zum US-Bruttoinlandsprodukt und zur Industrieproduktion heute Nachmittag hätten dem Markt keine Impulse geben können, denn viele Anleger hätten die Bücher mehr oder weniger geschlossen, hieß es am Markt. Dämpfende Wirkung auf den Ölpreis hatten dagegen die höheren US-Öllagerbestände. Die Stimmung an den Aktienmärkten habe sich danach aufgehellt.

Der SMI stieg bis Handelsende 46,9 Punkte (+0,83%) auf 5 687,7 Punkte, der breiter gefasste SPI legte 33,58 Punkte oder 0,80% auf 4 227,28 Zähler zu. Bei den Branchen standen einzig die Baustoffwerte (-0,4%) im Minus. Zuvorderst notierten die Versicherungstitel (+1,9%).

Vom Aufwärtstrend am meisten zu profitieren vermochten die Finanzwerte. Ein anziehendes Investment- und Private Banking sowie steigender Finanzierungen nähren die Hoffnung unter den Anlegern, dass sich 2005 wieder ein Rekordjahr abzeichne, hieß es am Markt. Die Deutsche Bank empfiehlt, von Deutschen zu Schweizer Versicherern umzuschichten: so soll beispielsweise Swiss Re (+1,25% auf 81,00 Franken) der Münchner Rück vorgezogen werden.

Stark zeigten sich auch die Technologiewerte Kudelski (+2,21% auf 41,55 Franken) und ABB (+1,43% auf 6,38 Franken), die von den Kursgewinnen des Chipproduzenten Intel profitierten. Gewinne verzeichneten darüber hinaus auch zyklische Werte wie Adecco (+1,17% auf 56,35 Franken) oder Lonza (+1,11% auf 63,70 Franken), wobei bei letzteren angelsächsische Hedge-Fonds weitere Zukäufe tätigten, wie Händler sagten.

Unauffällig präsentierten sich die defensiven Indexschwergewichte. Nestle schliessen 0,59% auf 296,25 Franken höher, Roche stiegen 1,24% auf 130,40 Franken. Der Pharmakonzern hat in der Schweiz für Pegasys die Zulassung bei chronischer Hepatitis B erhalten. Novartis legten 0,27% auf 56,70 Franken zu.

Serono konnten sich bis Handelsschluss doch noch in die Gewinnzone vorarbeiten und standen schliesslich 0,07% auf 743,50 Franken höher. Die Konkurrenten Biogen und Elan werden ihr MS-Medikament Tysabri in einer Studie direkt mit dem Serono-Produkt Rebif vergleichen./

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