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Aktien Zürich Schluss: Etwas fester - Novartis und Nestle stützen

Der Schweizer Leitindex SMI hat am Donnerstag etwas fester geschlossen. Neben Vorgaben der US-Börsen wirkte sich die Performance der beiden Index-Schwergewichte Novartis und Nestlé aus, wie Händler sagten. Beide Unternehmen hatten Neunmonats-Zahlen vorgelegt.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Leitindex SMI hat am Donnerstag etwas fester geschlossen. Neben Vorgaben der US-Börsen wirkte sich die Performance der beiden Index-Schwergewichte Novartis und Nestlé aus, wie Händler sagten. Beide Unternehmen hatten Neunmonats-Zahlen vorgelegt. Andererseits drückten der wieder gestiegene Ölpreis und der feste Schweizer Franken erneut auf die Stimmung.

Der Swiss-Market-Index (SMI) ging mit einem Plus von 0,45% oder 24,6 Punkten auf 5 400,9 Zählern aus dem Handel. Ebenfalls im Plus schloss der breiter gefasste SPI auf 4 011,35 Punkten (+0,40%). Unter den Branchen bildeten Energiewerte mit +1,6% die Spitze. Am unteren Ende des Tableaus lagen die Baustoffpapiere (-0,9%).

Bester SMI-Wert war Nestle (+1,37% auf 290,75 CHF). Mit gegenüber der Vorjahresperiode unveränderten Umsatz von 64,6 Mrd. Franken erfüllte der Lebensmittelkonzern die Erwartungen nicht ganz. Überzeugend fielen dagegen unter anderem das organische Wachstum mit 4,5% aus. An der Prognose für das laufende Jahr hat sich entgegen den Erwartungen nichts verändert. Mithalten mit den Nestle-Kursgewinnen konnte hier nur Syngenta , die am Freitag Zahlen vorlegen werden. Dieser Titel legte um 1,34% auf 112 Franken zu.

Stark zeigten sich auch Novartis , die vorbörslich besser als erwartet ausgefallene Drittquartalszahlen vorlegten. Positiv fielen vor allem die Pharmaverkäufe aus. Unternehmenschef Daniel Vasella stellte den Aktionären im laufenden Geschäftsjahr zudem ein Rekordergebnis in Aussicht. Die Aktien verbesserten sich um 0,7% auf 57,50 Franken. Roche wurden nach dem guten Novartis-Abschluss vernachlässigt und gaben 0,6% auf 122,80 Frankenk ab.

Berichtskandidat Unaxis hatte am Morgen erneut eine Gewinnwarnung ausgesprochen. Die Aktie rutschte zunächst ins Minus, aber arbeitete sich bis zum Schluss wieder ins Plus vor. Sie stieg um 0,9% auf 99,40 Franken. Das schlechte Abschneiden war zu erwarten gewesen, sagten Analysten.

Stark im Minus lagen Synthes (-2,4% auf 130,40 CHF), Swatch Namen (-0,4% auf 33,90 CHF) und Holcim (-0,9% auf 63,55 CHF). Swatch wurde negativ beeinflusst von den nun veröffentlichten Zahlen zu den Schweizer Uhrenexporten. Diese haben in den ersten neun Monaten 2004 zwar um 9,5% zugelegt, im September 2004 beträgt das Plus jedoch lediglich 0,7%, allerdings aufgrund eines Basiseffektes. Holcim ist ein dollarsensitiver Wert.

Innerhalb der Bankentitel wechselte das Bild zum einheitliche Positiven: Julius Bär (+0,9% auf 340,50 CHF), UBS (+0,5% auf 86,30 CHF) und Credit Suisse Group (+0,25% auf 40,35 CHF). Auch die Versicherungen lagen allesamt im Plus, am deutlichsten Zurich Financial Services AG (ZFS) mit 1,8% auf 166,50 Franken.

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