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Aktien Zürich Schluss: Fester aber unter Tageshoch

Die Schweizer Aktien haben am Montag fester aber unterhalb des Tageshochs von 5 420 Punkten geschlossen. Die Gewinne waren breit gestreut. Dabei profitierte die Stimmung vom etwas niedrigeren Ölpreis, der von der 50-Dollar-Marke abgeprallt war und derzeit deutlich darunter notiert. Auch die technische Situation verbesserte sich deutlich, hieß es am Markt.

dpa-afx ZÜRICH. Die Schweizer Aktien haben am Montag fester aber unterhalb des Tageshochs von 5 420 Punkten geschlossen. Die Gewinne waren breit gestreut. Dabei profitierte die Stimmung vom etwas niedrigeren Ölpreis, der von der 50-Dollar-Marke abgeprallt war und derzeit deutlich darunter notiert. Auch die technische Situation verbesserte sich deutlich, hieß es am Markt.

Der SMI schloss um 17.30 Uhr 50,1 Punkte oder 0,94 % höher auf 5 394,3 Zählern, der breitere SPI rückte 37,7 Punkte (+0,95%) auf 3 994,62 Stellen vor. Bei den Branchen blieben Elektro- (+2,5%) gefragt, aber auch Finanzwerte waren gesucht. So notierten Banken 1,6 % und Versicherungen 1,1 % höher.

Die Bluechips gingen praktisch alle mit Gewinnen in den Feierabend. Kudelski gewannen nach der Ankündigung einer Zusammenarbeit mit Postfinance in einem Pilotprojekt im Bereich Electronic-Ticketing 2,7 % auf 36,10 Franken. Am Markt wird aber eher die allgemeine Nachfrage im Chip-Sektor als Hauptgrund für die Aufschläge beim Lausanner Technologieunternehmen genannt.

Nach einer Ratingerhöhung durch die Deutsche Bank auf "Buy" von "Hold" standen Richemont mit plus 2,9 % auf 32,10 Franken hinter Tagessieger ABB (+3,5% auf 7,08 Franken) an der SMI-Spitze. Die Deutsche Bank glaubt, dass Richemont in den nächsten zwei Jahren mit neuen Produkten (Cartier) ein Umsatzniveau erreichen sollte, das zu einer wesentlichen Margensteigerung beiträgt.

Swatch konnten ebenfalls von den positiven Neuigkeiten bei Richemont profitieren. Der Inhaber-Titel zählte mit Gewinnen von 2,2 % auf 153,25 Franken zu den stärkeren Bluechips. Swatch Namen tendierten mit plus 0,6 % auf 31,45 Franken im Mittelfeld. Am Tag vor den Halbjahreszahlen belasteten allenfalls neue Pressemeldungen zu der Affäre um mögliche Steuerhinterziehungen die Aktie leicht.

Die Finanzbranche stand zur Berichtszeit durchwegs gut da. Die Schwergewichte CSG (+2,2% auf 39,25 Franken) und UBS (+1,4% auf 86,10 Franken) notierten im oberen Tabellendrittel. Baloise (+2,1% auf 48,45 CHF), ZFS (+1,1% auf 181,25 Franken), Swiss Re (+1,0% auf 70,50 Franken) und Swiss Life (+1,5% auf 136,75 Franken) notierten allesamt über Marktniveau. ZFS profitierten von Aussagen von CEO James Schiro, der sich gegenüber der Sonntagspresse von einer Kapitalerhöhung distanziert und einen Verkauf des Lebengeschäfts nicht ausgeschlossen hat.

Bei den übrigen Schwergewichten konnten Novartis (+0,4% auf 57,80 Franken) aus der Meldung, dass das Medikament Zelnorm vom FDA in den USA für einen erweiterten Patientenkreis zugelassen wurde, nur wenig Kapital schlagen. Roche standen mit plus 0,8 % auf 120,25 Franken ebenfalls deutlich unter dem Markt. Nestle rückten nach einer Hochstufung auf "Equalweight" durch Lehman Brothers mit gleichzeitiger Kurszielsenkung (auf 320 von 340 Franken) 0,2 % auf 300,50 Franken vor.

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