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Aktien Zürich Schluss: Fester nach unruhigem Handelsverlauf

ZÜRICH (dpa-AFX/ASU) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag festergeschlossen. Bei unruhigem Verlauf konnte der SMI sich stets aufpositivem Terrain behaupten. Viele Marktteilnehmer schauten bereits auf dieSitzung der US-Notenbank am Monatsende, hieß es am Markt. Mehrheitlich wird eineErhöhung des Leitzinses erwartet.

ZÜRICH (dpa-AFX/ASU) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag festergeschlossen. Bei unruhigem Verlauf konnte der SMI sich stets aufpositivem Terrain behaupten. Viele Marktteilnehmer schauten bereits auf dieSitzung der US-Notenbank am Monatsende, hieß es am Markt. Mehrheitlich wird eineErhöhung des Leitzinses erwartet.

Positiv dürften sich zudem die Zahlen zur Schweizer Industrieproduktion imersten Quartal bemerkbar gemacht haben. Mit einem Plus von 4,5 Prozent imVergleich zum Vorjahr lag der Anstieg am oberen Ende der Erwartungen.

Der SMI ging mit einem Plus von 22,60 Punkten oder 0,40 Prozentauf 5.716,50 Zählern aus dem Handel. Der breitere SPI kletterte um16,11 auf 4.231,48 Punkte (+ 0,38%). Bei den Branchen stiegen die Energietitel mit 1,5 Prozent am stärksten. Als einzige Branche verloren die Elektrowerte mit0,2 Prozent.

Bei den Bluechips gewannen SGS um 1,9 Prozent auf 654 Franken und gehörtendamit neben einem weiteren Zykliker Clariant (+2,5% auf18,30 Franken) und Swiss Life (+1,3% auf 170,25 Franken) zu den deutlichstenGewinnern. Die SGS-Titel profitierten auch von einem Trading-Update vonKonkurrentin Intertek.

ABB schloss unverändert bei 6,83 Franken. Die Papiere büßten die zwischenzeitlichen Gewinne zum Handelsende wieder ein. Das Asbest-Verfahren könnte sich laut einem Medienbericht um weitere vier Monate verzögern. Konzernchef Dormann bekräftigte dagegen in einem Interview, dass die Bilanzunregelmäßigkeiten bei der italienischen Tochtergesellschaft den Weg zurück zur Profitabilität nicht beeinträchtige.

Die defensiven Börsenschwergewichte lagen im Rahmen des Marktes. Roche legten 0,2 Prozent auf 129,75 Franken zu. Morgan Stanleybestätigte am Montag ihre Einstufung "Overweight". Roche werde mit demDickdarmkrebs-Mittel "Avastin" sehr starke Umsätze erzielen und hohe Margen impharmazeutischen Kerngeschäft erreichen, lautete die Begründung.

Die Papiere von Konkurrentin Novartis verteuerten sichum 0,6 Prozent auf 57,50 Franken. Novartis hatte am Freitag nachbörslichmitgeteilt, dass die zum Unternehmen gehörende Generikaherstellerin Sandoz einenGrossteil ihrer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten nach Bombay verlagernwill.

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