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Aktien Zürich Schluss: Freundlich bei dünnem Handel

ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag einenfreundlichen Wochenauftakt erlebt und fester geschlossen. Allerdings herrschteam Markt wenig Bewegung, da keine Konjunkturdaten und nur wenige Firmennewspubliziert wurden. Der sinkende Ölpreis und die positive Eröffnung der Börsen inden USA hätten außerdem eine unterstützende undentspannende Wirkung, meinte ein Händler.

ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag einenfreundlichen Wochenauftakt erlebt und fester geschlossen. Allerdings herrschteam Markt wenig Bewegung, da keine Konjunkturdaten und nur wenige Firmennewspubliziert wurden. Der sinkende Ölpreis und die positive Eröffnung der Börsen inden USA hätten außerdem eine unterstützende undentspannende Wirkung, meinte ein Händler.

Der Bankensektor profitierte von Spekulationen über eine Konsolidierung inder Branche. Einerseits kursierten Gerüchte um ein Zusammengehen der DeutschenBank mit der CSG . außerdem wird sich die Raiffeisengruppemit 12,5% an der Bank Vontobel beteiligen.

Der SMI stieg um 55,80 Punkte oder 0,98 Prozent auf 5.744,20Stellen, der breitere SPI notierte mit Gewinnen von 39,61 Punkten(+0,94%) beim Stand von 4.246,97 Zählern. Bei den Branchen waren Versicherungen(+2,2%) und Elektrowerte (+1,6%) die meistgesuchten, dagegen wurden Energiewerteabgegeben (-1,6%).

Bei den Bluechips schlossen fast alle Titel in der Gewinnzone. CSG (+2,3% auf 44,80 Franken) wurden von Fusionsgerüchtengetrieben. Laut deutschen Medienberichten haben - von beiden Banken nichtkommentierte - Gerüchte die Runde gemacht, wonach die Deutsche Bank die CSG als möglichen Fusionskandidaten prüft. Als Quelle wurden"bankinterne Kreise" genannt. Marktbeobachter gehen jedoch nicht davon aus, dassan den Gerüchten etwas dran ist.

CSG-Konkurrentin UBS gingen mit einem Plus von 1Prozent auf 92,05 Franken aus dem Handel, Julius Bär kamen1,6 Prozent auf 376,50 Franken voran. Bei den Versicherern waren ZFS mit plus 2,5 Prozent auf 203,75 Franken bester Wert der Branche.Swiss Re (+2% auf 80,45 Franken) und Baloise (+1,4% auf 51,80 Franken) notierten ebenfalls weit oben im SMI. Etwashinter dem Markt zurück blieben Swiss Life mit plus 0,5 Prozent auf 163,25Franken.

Novartis schlossen nach der Ankündigung der geplanten Übernahme derkanadischen Sabex-Holding durch Generika-Tochter Sandoz für 565 Millionen Dollarmit plus 0,9 Prozent auf 57,40 Franken. Der Preis wurde in Kommentaren, als "imRahmen" bis "recht hoch" bezeichnet. Die Akquisition wurde aber allgemeinbegrüsst. Weiter hatte Novartis Ergebnisse einerPhase-II-Studie für LAF237 (Diabetes) bekannt gemacht, wonach das Medikament dieBlutzucker-Kontrolle verbessere.

Roche waren mit SGS (-0,1%) einzige Verlierer im festen Markt und gaben um0,4 Prozent auf 131,50 Franken ab. An der ASCO-Konferenz in New Orleans wurdenDaten zu Tarceva präsentiert, die dem Lungenkrebsmittel eine mittlereLebensverlängerung von 4,7 auf 6,7 Monate attestierten. außerdem rechnet Roche mit einer US-Zulassung für Tarceva im ersten Quartal 2005.Nestle konnten 0,9% auf 333 Franken steigen.

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