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Aktien Zürich Schluss: Gewinne ausgeweitet - Grossbanken im Plus

Der Schweizer Aktienmarkt hat nach einem lethargischen Handelstag am Dienstag mit Gewinnen geschlossen. Die Umsätze waren vor dem US-Zinsentscheid gering. Das Geschäft habe sich nur auf wenige Titel konzentriert, die Nachrichten zu vermelden hatten, sagten Händler. Die erwartete Erhöhung von 25 Basispunkten sei allerdings bereits eingepreist, hiess es. Neben dem Zinsentscheid interessierten sich die Anleger auch für die Aussagen von Alan Greenspan zur US-Wirtschaft, insbesondere zur Inflationsentwicklung.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat nach einem lethargischen Handelstag am Dienstag mit Gewinnen geschlossen. Die Umsätze waren vor dem US-Zinsentscheid gering. Das Geschäft habe sich nur auf wenige Titel konzentriert, die Nachrichten zu vermelden hatten, sagten Händler. Die erwartete Erhöhung von 25 Basispunkten sei allerdings bereits eingepreist, hiess es. Neben dem Zinsentscheid interessierten sich die Anleger auch für die Aussagen von Alan Greenspan zur US-Wirtschaft, insbesondere zur Inflationsentwicklung.

Der Swiss-Market-Index (SMI) rückte bis Börsenschluss 54,2 Punkte oder 0,98 % auf 5 602,7 Punkte vor, der breitere SPI gewann 36,08 Punkte oder 0,88 % auf 4 145,01 Zähler.

Im SMI standen die Grossbanken-Titel ganz oben. CSG und UBS profitierten von den guten Zahlen von Lehman Brothers und Goldman Sachs, wobei von Händlern vor allem der 30 prozentige Anstieg des Nettogewinns von Goldman hervorgehoben wird. UBS rückten 2,1 % auf 91,00 Schweizer Franken vor und CSG stiegen mit plus 2,6 % auf 41,65 Schweizer Franken kletterten an die SMI-Spitze.

Neben den beiden Grossbanken unterstützte auch Roche mit plus 1,4 % auf 131,00 Schweizer Franken den Aktienmarkt. Novartis und Nestle entwickelten sich dagegen unterdurchschnittlich. Novartis stiegen lediglich um 0,8 % auf 59,75 Schweizer Franken. Der Konzern vereinbarte mit Xennon eine Zusammenarbeit in den Gebieten Übergewicht und Diabetes vereinbart. Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Novartis erhöht. Nestlé gaben 0,3 % auf 294,5 Schweizer Franken ab. Die Ziele für 2004 bleiben intakt. Händlern zufolge treffen sich heute die Nestle-Waters-Verantwortlichen mit dem französischen Finanzminister, um über die Zukunft von Perrier zu verhandeln.

Die Versicherungstitel erholten sich von den Verlusten der Vortage. Vor allem Swiss Life Holding stiegen mit 1,8 % auf 152,72 Schweizer Franken besonders deutlich. Bei den Rückversicherern liegen noch keine konkreten Zahlen zu den neuesten Wirbelstürmen vor. Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft (Swiss Re) stiegen um 0,1 % auf 74,30 Schweizer Franken. Zurich Financial Services AG (ZFS) legten 0,5 % auf 184,00 Schweizer Franken zu.

Die von Yahoo! bestätigten Umsatzprognosen für 2004 und den von Adobe übertroffenen Prognosen im dritten Quartal verhalfen den Technologiewerten nicht zu überdurchschnittlichen Kursgewinnen. ABB legten 0,5 % auf 7,75 Schweizer Franken zu, während Kudelski 0,1 % auf 36,95 Schweizer Franken abgaben und Unaxis Holding AG beim Stand von 114,25 Schweizer Franken auf Vortagesniveau aus dem Handel gingen. Unterdurchschnittliche Gewinne verzeichneten auch Ciba Spezialitaetenchemie mit plus 0,3 % auf auf 79,10 Schweizer Franken, nachdem der Basler Spezialitätenchemie-Hersteller die Publikation der 9-Monats-Zahlen im Oktober aus finanztechnischen Gründen um knapp eine Woche hinausgeschoben hat.

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