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Aktien Zürich Schluss: Gewinne ausgeweitet - Schwergewichte stützen

Die Schweizer Aktien haben im späten Handel an Terrain zugelegt und am Donnerstag Abend fester geschlossen. Die Stimmung habe sich dank des rückläufigen Ölpreises und dem wieder angestiegenen Dollar verbessert, sagten Händler.

dpa-afx ZÜRICH. Die Schweizer Aktien haben im späten Handel an Terrain zugelegt und am Donnerstag Abend fester geschlossen. Die Stimmung habe sich dank des rückläufigen Ölpreises und dem wieder angestiegenen Dollar verbessert, sagten Händler. Der Ölpreis hat nachgelassen und ist in den USA zuletzt auf 51,90 Dollar je Barrel gesunken. Begründet wurde der Rückgang mit Gewinnmitnahmen und der allgemeinen Erleichterung über die gestiegenen Ölvorräte in den USA.

Gestützt wird der Schweizer Aktienmarkt auch von den Indexschwergewichten, allen voran UBS und Roche. Deutliche Abgaben verzeichneten an diesem Handelstag hingegen ABB und Geberit. Deren Ergebnisse hatten am Markt für Enttäuschung gesorgt. Der Swiss-Market-Index (SMI) schloss um 0,73 Prozent höher auf 5 414,2 Zählern, der breitere SPI gewann 0,64 Prozent auf 4 022,34 Punkte. Bei den Branchen waren die Transporttitel am gefragtesten, die Energietitel gaben am meisten ab.

Im Fokus der Anleger standen an diesem Handelstag ABB Ltd , die zum Handelsschluss am untersten Ende des SMI-Tableaus notierten. Die Aktien brachen 15,0 Prozent auf 6,75 Schweizer Franken ein. Die Ergebnisse blieben hinter den Erwartungen zurück. Vor allem der Reingewinn hat die Analystenerwartungen klar verfehlt. Das enttäuschende Ergebnis ist vor allem auf das schlechte Resultat im Bereich Power Technologies zurückzuführen. Es sei schwieriger als bislang gedacht, die Margen im Bereich Energietechnik zu erreichen, gab der Technologiekonzern bekannt. Die Deutsche Bank hat das Rating auf "Sell" von "Buy" gesenkt.

Mit leichten Verlusten notierten Julius Bär Holding AG . Die Aktien hatten sich damit etwas erholt und schlossen 0,2 Prozent tiefer auf 333,00 Franken. Die Analystenerwartungen für den Reingewinn seien zu hoch, teilte Julius Bär mit.

Gestützt wurde der SMI von den Index-Schwergewichten. Roche Holding AG legten bis Handelsende 2,1 Prozent auf 124,2 Franken zu, Novartis AG rückten 0,9 Prozent auf 57,65 Franken vor. Auch die Bankenwerte gehörten zu den Gewinnern. CSG verzeichneten Gewinne von 1,6 Prozent auf 41,20 Franken und UBS kletterten 2,1 Prozent auf 87,25 Franken.

Am breiten Markt legten zahlreiche Unternehmen ihre Ergebnisse vor. Die deutlichsten Kursabschläge verbuchten die Geberit-Aktien, welche 12,9 Prozent auf 780,00 Franken einbrachen. Mit den Zahlen hat die Gruppe die Erwartungen deutlich verfehlt. Zudem hat das Unternehmen die Wahl von Albert M. Baehny zum neuen CEO sowie den Abgang des bisherigen Finanzchefs bekannt gegeben. Die Bank Pictet hat das Rating auf von "Neutral" auf "Reduce" gesenkt.

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