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Aktien Zürich Schluss: Gewinne weiter ausgebaut - Converium nach GV schwächer

Der Schweizer Aktienmarkt konnte seine Gewinne in der letzten Handelsstunde verteidigen beziehungsweise gar leicht ausbauen und stand damit im europäischen Vergleich an der Spitze. Im Zentrum des Anlegerinteresses befand sich weiterhin der Ölpreis. Dieser fiel in den USA im Verlauf des Nachmittags wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 50 Dollar zurück. Als Treiber erwiesen sich hauptsächlich die Versicherungstitel sowie die Chemieaktien. Am breiten Markt standen Converium im Zentrum des Interesses. Die Titel verloren am Tag der außerordentlichen Generalversammlung stark an Wert.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt konnte seine Gewinne in der letzten Handelsstunde verteidigen beziehungsweise gar leicht ausbauen und stand damit im europäischen Vergleich an der Spitze. Im Zentrum des Anlegerinteresses befand sich weiterhin der Ölpreis. Dieser fiel in den USA im Verlauf des Nachmittags wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 50 Dollar zurück. Als Treiber erwiesen sich hauptsächlich die Versicherungstitel sowie die Chemieaktien. Am breiten Markt standen Converium im Zentrum des Interesses. Die Titel verloren am Tag der außerordentlichen Generalversammlung stark an Wert.

Wenig Einfluss auf das hiesige Geschehen ging vom am Nachmittag veröffentlichten Index des Verbrauchervertrauens in den USA aus. Dieser fiel im September auf 96,8 (August 98,7). Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Wert von 100 gerechnet.

Der SMI beendete den Handelstag mit einem Plus von 53,7 Punkten oder 0,99% auf 5 499,7 Punkten. Der breiter gefasste SPI gewann in ähnlichem Umfang 0,93% (+37,79 Punkte) auf 4'075,98 Zähler. Unter den Branchen ragten die Versicherungen (+1,62%) heraus; die Energietitel (-0,5%) bildetendas Schlusslicht.

Nach den Abgaben am Vortag konnten die Versicherungswerte ihre Gewinne im späten Handel weiter ausbauen und gingen als klare Sieger aus dem Börsentag. Swiss Life klettern 2,41% auf 149,00 Franken, ZFS +2,02% auf 177 CHF und Swiss Re gewannen 1,78% auf 71,50 Franken. Etwas zurück blieben einzig Baloise (+0,41 % auf 48,45 Franken).

Überdurchschnittliche Avancen verzeichneten auch die Chemiewerte. Lonza beendeten den Börsentag auf 55,05 Franken (+2,04%), Syngenta notierten auf 116,75 Franken (+1,52 %) und Ciba wechselten für 78,10 Franken (+1,17%) die Hand. Nicht ganz mitzuhalten vermochten einzig Clariant (+0,68% auf 14,90 Franken.

Zu den Gewinnern gehörten insgesamt auch die Technologiewerte, obwohl Morgan Stanley den Tech-Sektor am Vorabend auf "In-Line" von "Attractive" gesenkt hat. ABB gewannen zum Börsenschluss nochmals an Terrain und schlossen auf 7,61 Franken (+2,15%). Im Gegensatz dazu mussten Kudelski (+0,14% auf 35,25 Franken) und Unaxis (+0,23% auf 109,00 Franken) einen Teil ihrer Gewinne im späten Handel wieder hergeben.

Nestlé stiegen 1,4% auf 289,50 Franken, nachdem der Streit mit den Gewerkschaften um die Perrier-Restrukturierung wenigstens teilweise Fortschritte machte. Eine Einigung sei nun absehbar, erwartete die Bank Vontobel. Es kursierten zudem Gerüchte am Markt, wonach der derzeitige CFO möglicherweise abgesetzt werden könnte. Diese Marktgerüchte wurden von allerdings Nestle zurückgewiesen.

Am breiten Markt gaben Converium weiter nach und schlossen auf 17,00 Franken (-13,04%) ab. Zum Börsenschluss gab die außerordentliche Generalversammlung des Rückversicherers grünes Licht für die geplante Kapitalerhöhung. Diese beschert den Altaktionären aber eine hohe Verwässerung.

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