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Aktien Zürich Schluss: Großer Wertzuwachs auf breiter Front

Zürich (AWP) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag kurz vor Handelsschluss einen Teil seiner Gewinne eingebüßt, ist aber dennoch deutlich über Vortagesniveau aus dem Rennen gegangen. Nicht nur in der Schweiz dominierten die Gewinner.

Zürich (AWP) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag kurz vor Handelsschluss einen Teil seiner Gewinne eingebüßt, ist aber dennoch deutlich über Vortagesniveau aus dem Rennen gegangen. Nicht nur in der Schweiz dominierten die Gewinner. Kein einziger europäischer Leitindex schloss mit einem Minus. Die Stimmung wurde vom weiter sinkenden Ölpreis sowie von zufrieden stellenden Quartalsabschlüssen amerikanischer Firmen getragen, sagten Händler. Von nachhaltigen Aufschlägen könne man allerdings noch nicht sprechen.

Der Leitindex Swiss-Market-Index (SMI) schloss 52,1 Punkte oder 0,97 Prozent höher auf 5 417,5 Zählern. Beim breiteren SPI betrug die Avance 36,8 Punkte oder 0,92 Prozent auf 4 023,78 Stellen. Bei den Branchenindizes ließen Elektrowerte (+2,3%) und Lebensmittelpapiere (+1,7%) das Feld weit zurück. Transporttitel gaben dagegen 0,5 Prozent her.

Spitzenreiter im SMI waren ABB mit einem Wertzuwachs von 3,5 Prozent auf 7,92 Schweizer Franken. Der Zürcher Konzern zog von der Sakhalin Energy Investment Company Ltd im Osten Russlands einen Auftrag über 100 Mill. Dollar an Land. Es handelt sich dabei um zwei Module für die Molikpaq-Ölplattform, mit denen Rohöl und Erdgas exportiert werden sollen. Mit Clariant (+1,9% auf 15,90 CHF) und Ciba Spezialitaetenchemie AG (+1,3% auf 80,60 CHF) hielten sich zwei weitere Titel mit zyklischem Charakter in der vorderen Tableauhälfte.

Mit Verlusten schlossen Unaxis , die am Nachmittag klar ins Minus gedreht hatten. Sie gingen mit einem Minus von 1,2 Prozent auf 98,50 Franken aus dem Handel. Auch Syngenta AG (minus 1,5% auf 110 CHF) und SMI-Neuling Synthes (minus 1,0% auf 133,50 CHF) profitierten nicht vom positiven Umfeld.

Novartis (+1,5% auf 57,75 CHF) und Nestle (+1,8% auf 286 CHF) zeigten sich vor den anstehenden Quartalszahlen am Donnerstag ungewöhnlich gewinnfreudig. Roche blieben mit plus 0,9 Prozent auf 124,70 Franken etwas hinter dem Marktschnitt zurück.

Bei den Großbanken verloren Credit Suisse Group 0,5 Prozent auf 40,35 Franken. UBS rückten bescheidene 0,3 Prozent auf 87,60 Franken vor. Von den Versicherern hielten einzig Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft (Swiss Re) (+1,6% auf 73,50 CHF) die deutlichen Gewinne bis zum Schlussgong. Zurich Financial Services (ZFS) knüpften mit minus 0,4 Prozent auf 165,70 Franken letztlich an die Vortagesverluste an.

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