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Aktien Zürich Schluss: Indizes im Minus - Finanzwerte schwach

Zürich (dpa-AFX) - Die Schweizer Indizes entwickelten sich am spätenNachmittag zusehends unruhiger, Avancen und Einbussen wechselten sich ab. DerSMI schloss 29,6 Punkte oder 0,52 Prozent tiefer auf 5.685 Stellen,der breitere SPI notierte beim Schlussgong 18,3 Punkte im Minus bei4.188 Zählern. Von Anlegern verschmäht wurden neben Elektro-Papieren auch Bankenund Versicherungen, wogegen sich Baustoff-Titel der grössten Nachfrageerfreuten.

Grund für die schwache Performance der Banken-Titel waren vor allem dieAbgaben bei UBS mit minus 0,9 Prozent auf 90,80 CHF und CSG(-1,1% auf 44,30 CHF). Die Avance von Julius Bär (+0,4% auf344,00 CHF) vermochte dem schwachen Branchenwert nicht genügend Aufwind zuverleihen.

Unterschiedlich, aber mehrheitlich schwach entwickelten sich im SMI auch dieVersicherer. Swiss Re (-1,9% auf 81,60 CHF) reihten sichbei den grössten Tagesverlierern ins SMI-Tableau ein. Dass CEO John Coomber amVormittag an der Generalversammlung bestätigt hatte, im laufenden Geschäftsjahrin allen Bereichen Verbesserungen zu erzielen, wurde von Anlegern nichthonoriert. Die schwache Performance der Versicherungs-Papiere deute darauf hin,dass nach wie vor Zins- und Inflationsängste am Markt kursieren, hiess es inFachkreisen.

Ähnlich abgeschlagen zeigten sich so dann auch ZFS (-1,2% auf 193,75 CHF). ZFS wird kommende Woche über das erste Quartalinformieren.

ABB (-2,6% auf 6,74 CHF) gaben nach einer Meldung zur EU-Untersuchungbezüglich Preisabsprachen bei gasisolierten Schaltanlagen an Wert ab. In solchenFällen müssten Unternehmen üblicherweise ein Bussgeld von bis zu 10 Prozent derUmsätze zahlen, war in einem Analystenkommentar zu lesen. Im Fall von ABB würdendas unter 20 Mio USD ausmachen.

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