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Aktien Zürich Schluss: Leicht im Minus - Bankenwerte schwach

Zürich (dpa-AFX/AWP) - Die Schweizer Aktien sind am Mittwoch Abend mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Händler sprachen von einem langweiligen Geschäft. Die Investoren hätten Angst, sich vor den US-Wahlen neu zu positionieren. Zudem sei die weitere Entwicklung des Ölpreises derzeit unklar, hieß es.

Zürich (dpa-AFX/AWP) - Die Schweizer Aktien sind am Mittwoch Abend mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Händler sprachen von einem langweiligen Geschäft. Die Investoren hätten Angst, sich vor den US-Wahlen neu zu positionieren. Zudem sei die weitere Entwicklung des Ölpreises derzeit unklar, hieß es.

Ebenfalls belastend wirkten sich die wieder auflebenden Terrorängste nach den zwei fast zeitgleichen Flugzeugabstürzen in Russland auf den Aktienmarkt aus. Die am Nachmittag veröffentlichten Konjunkturdaten konnten dem Aktienmarkt auch keinen Auftrieb verleihen. Die größten Einbussen mussten die Bankenwerte hinnehmen.

Der Swiss-Market-Index (SMI) schloss um 17.30 Uhr 0,10 % tiefer auf 5 374,8 Zählern, der breitere SPI sank 0,06 % auf 3 985,14 Stellen. Bei den Branchen waren die Bankenwerte (-0,9%) am stärksten unter Druck, während die Lebensmitteltitel (+0,5%) am deutlichsten zulegten.

UBS verloren 1,2 % auf 85,15schweizer Franken, aber auch Credit Suisse Group (-0,8% auf 39,00 Franken) und Julius Bär (-0,4% auf 342,00 Franken) büßten ein. Einige Versicherungswerte gaben ebenfalls nach. Zurich Financial Services (ZFS) verloren 0,6 % auf 179,00 Franken. Die Titel wurden von Lehman auf "Equalweight" von "Overweight" zurückgestuft. Auch Baloise-Holding gaben 0,1 % auf 48,80 Franken nach. Swiss Re (+0,6% auf 72,10 Franken) rückten dagegen am Tag vor der Publikation der Halbjahresergebnisse in die Gewinnzone vor. Swiss Life legten ebenfalls um 0,4 % auf 138,25 Franken zu.

Noch schwächer als die Bankenwerte standen bei Handelsschluss Unaxis (-2,2% auf 112,75 Franken), Clariant (-2,3% auf 15,20 Franken) und Kudelski (-1,8% auf 35,30 Franken).

Am anderen Tabellenende notierten Serono (+1,0% auf 806,00 Franken). Es kursierten derzeit Gerüchte, wonach eine Kombination der Medikamente Antegren und Rebif in ersten Tests gute Resultate gezeigt hätten, hieß es. Demnach könnte Antegren die Rebif-Umsätze künftig steigern.

Ebenfalls weit oben auf der Gewinnerseite notierten Lonza (+1,3% auf 54,80 Franken), Swatch Group (N: +1,0% auf 31,85 Franken) und Nestle SA (+0,5% auf 298,50 Franken). Bei den übrigen defensiven SMI-Schwergewichte legten Novartis 0,2 % auf 57,65 Franken zu, während Roche Holding AG unverändert bei 119,75 Franken aus dem Handel ging.

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