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Aktien Zürich Schluss: Leichter - Großbanken schwach

ZÜRICH (dpa-AFX/ASU) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag schwächergeschlossen. Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed wollten sich die Anlegeroffensichtlich nicht groß engagieren, hieß es am Markt. Der SMI wurdevon den beiden Pharmaschwergewichten Novartis und Roche sowie den Großbankenbelastet. Die schwächere Wall Street drückte zusätzlich auf die Stimmung derMarktteilnehmer.

ZÜRICH (dpa-AFX/ASU) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag schwächergeschlossen. Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed wollten sich die Anlegeroffensichtlich nicht groß engagieren, hieß es am Markt. Der SMI wurdevon den beiden Pharmaschwergewichten Novartis und Roche sowie den Großbankenbelastet. Die schwächere Wall Street drückte zusätzlich auf die Stimmung derMarktteilnehmer.

Der SMI ging mit einem Minus von 58,10 Punkten oder 1,02 Prozentauf 5.658,40 Zählern aus dem Handel. Bei den Branchen stiegen die Energiewerte mit 0,5 Prozent am stärksten. Am meisten verlor der Bankensektor mit einem Minusvon 1,9 Prozent.

Bei den Bluechips fielen Swatch Namen (-2,7% auf 34,35 Franken) undRichemont (-2,0% auf 32,30 Franken) nach Veröffentlichungder Daten zu den Schweizer Uhrenexporten überdurchschnittlich zurück. DieUhrenexporte stiegen im Monat Mai mit 2,7 Prozent weniger stark als in denletzten drei Monaten.

Die Pharmaschwergewichte Roche (-1,2% auf 128,25 Franken)und Novartis (-1,2% auf 56,80 Franken) belasteten denMarkt. Roche konnte von der Nachricht zur erweiterten EU-Zulassung für dasBrustmedikament Herceptin ebenso wenig profitieren wie von der Information zumneuen US-Zulassungsantrag für das Aids-Medikament Invirase.

Von den Schwergewichten gewannen einzig Nestle (0,3%auf 334,50 Franken) und gehörten damit zu den größten Gewinnern im SMI. Nestleverfüge über ein erhebliches Kurspotential, hieß es in einem Kommentar vonBurkhalter Asset Management (BAM).

Im Verlauf des Tages gerieten Versicherungen und Banken gleichermaßen unterDruck. Baloise (-1,0% auf 53,35 Franken), Swiss Life(-0,7% auf 169 Franken) und Swiss Re (-0,8% auf 79,10Franken) gaben ab. Die am Nachmittag veröffentlichten Quartalsergebnisse vonMorgan Stanley und Goldman Sachs fielen zwar besser als erwartet aus, konntenaber den Schweizer Bankensektor nicht stützen. Sowohl die Großbanken UBS (-2,2% auf 89,70 Franken) und CSG (-1,7% auf 43,45 Franken) als auch Julius Bär (-1,8% auf356,50 Franken) entwickelten sich unterdurchschnittlich.

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