Archiv
Aktien Zürich Schluss: Leichter - Schwergewichte belastenDPA-Datum: 2004-07-12 18:12:24

(dpa-AFX) Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag Abend nach einem ruhigen Handelsverlauf im Minus geschlossen. Nach dem bescheidenen Auftakt der Berichtssaison herrsche bei den Anlegern Skepsis und Unsicherheit vor. Die Anleger verhielten sich im Vorfeld der Ergebnis-Publikationen in Europa und USA abwartend. Es standen heute in der Schweiz auch keine Unternehmensabschlüsse an, die den Handel hätten beleben können. Diese Woche werden aber noch SGS, Micronas und Sulzer < SUN.ZRH > < SUL.FSE > die Ergebnisse präsentieren. Auch die US-Konjunkurdaten in dieser Woche könnten für Impulse sorgen, so Händler.

(dpa-AFX) Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag Abend nach einem ruhigen Handelsverlauf im Minus geschlossen. Nach dem bescheidenen Auftakt der Berichtssaison herrsche bei den Anlegern Skepsis und Unsicherheit vor. Die Anleger verhielten sich im Vorfeld der Ergebnis-Publikationen in Europa und USA abwartend. Es standen heute in der Schweiz auch keine Unternehmensabschlüsse an, die den Handel hätten beleben können. Diese Woche werden aber noch SGS, Micronas und Sulzer < SUN.ZRH > < SUL.FSE > die Ergebnisse präsentieren. Auch die US-Konjunkurdaten in dieser Woche könnten für Impulse sorgen, so Händler.

Der SMI < SMI.SFF > der Standardwerte schloss den Handel mit einem Minus von 15,4 Punkte auf 5.532,7 Einheiten, entsprechend einem Abschlag um 0,28 Prozent. Der breitere SPI < Sxge.SFF > ging um 10,07 Zähler (-0,24%) auf 4.104,67 Punkte zurück. Bei den Branchen verloren die Energiewerte mit einem Rückgang von 1,2 Prozent am deutlichsten, während die Baustoffwerte am stärksten (+1,2%) zulegen konnten.

Die Börsenschwergewichte belasteten den Markt. Allen voran Roche < RO.ZRH > < RHO.ETR > , welche 1,2% auf 125,25 Franken verloren. Dies obwohl Franz Humer an der internationalen Aids-Konferenz in Bangkok positive Studienresultate zum Aidsmedikament Fuzeon verkündete. Auch Novartis < Novn.ZRH > < NOT.FSE > gaben 0,2 Prozent auf 54,70 Franken. UBS < Ubsn.ZRH > < UBR.FSE > (-0,5% auf 85,70 Franken) notierten ebenfalls in der Verlustzone, während CSG < Csgn.ZRH > < CSX.FSE > auf 42,85 Franken verharrten. Bei der Crédit Suisse wurde allerdings heute eine Nennwertrückzahlung vorgenommen.

Gemäß "Wall Street Journal Europe" (Ausgabe von Montag) wird Barbara Yastine, CFO der Credit Suisse First Boston (Csfb), den Investment Banking-Arm der CS Group < Csgn.ZRH > < CSX.FSE > schon bald verlassen. John Mack tritt per 13. Juli (Dienstag) als Leiter der Csfb ab, was weitere Veränderungen in der Csfb-Führung nach sich ziehen könnte. Der neue Csfb-CEO Brady Dougan wird Gerüchten zufolge in dieser Woche Einzelheiten zu den Veränderungen im Management mitteilen. Einzig Nestle < Nesn.ZRH > < Nesn.FSE > tendierten mit Avancen von 0,2 Prozent auf 332,50 Franken im Plus.

Zu den größten Gewinnern bei den Bluechips gehörten Syngenta < Synn.ZRH > < SVJ.FSE > (+1,7% auf 106,75 Franken), Holcim (+1,2% auf 67,10 Franken) und SGS (+0,7% auf 703,00 Franken). Holcim sei im Sektorvergleich günstig bewertet, erklärte ein Broker. Händler verwiesen auch auf den hohen US-Anteil am Geschäft. Denn Bauwerte mit hohem US-Exposure seien nach wie vor attraktiv. SGS wurde von der am Dienstag anstehenden Vorlage der Ergebnisse beflügelt.

ABB fielen 1,2% auf 6,63 Franken zurück. VR-Präsident Jürgen Dormann hat in einem Interview mit der Financial Times (Ausgabe 12.07) frühere Angaben bekräftigt, ABB < Abbn.ZRH > < ABJ.FSE > wolle mittelfristig wieder in der Übernahmeszene mitmischen und die französischen Konkurrenten Alstom und Areva als mögliche Partner oder Akquisitionsziele genannt.

Adecco wurden Ex-Dividende gehandelt und verloren 1,2 Prozent auf 59,00 Franken. Die Deutsche Bank schreibt dem Titel Aufwärtspotenzial zu. Im französischen Personalmarkt scheine eine Erholung einzusetzen, lautet die Begründung.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%