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Aktien Zürich Schluss: Leichtes Plus nach volatilem Verlauf

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag nach einem volatilen Verlauf, vor allem gegen Handelsende, knapp im Plus geschlossen.

dpa-afx/awp ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag nach einem volatilen Verlauf, vor allem gegen Handelsende, knapp im Plus geschlossen. Nach einem kurzen Aufbäumen am Nachmittag nach guten Angaben zur Michigan-Konsumentenstimmung, sind die Indizes in der Folge auf ein Tagestief gefallen, ehe sich die Kurse bis Börsenschluss wieder leicht erholen konnten.

Der Index zum Verbrauchervertrauen der Uni Michigan fiel mit 95,7 besser als die erwarteten 94,0 aus und lag deutlich über dem Vormonatswert von 92,8. Die Verbraucherstimmung deute auf ein weiter stabiles Konsumklima, hieß es am Markt. Dies werde der US-Notenbank kommende Woche erlauben, die Zinsen erneut um 25 Basispunkte zu erhöhen. Die mit 0,5% höheren Erzeugerpreise für November belasten den Aktienmarkt hingegen nicht: Sie fielen zwar höher als erwartet aus, seien jedoch nur auf gestiegene Energiepreise zurückzuführen.

Der SMI gewann bis Börsenschluss um 24,0 Punkte oder 0,43% und stand bei 5 581,8 Punkten (+0,5% zur Vorwoche), der breiter gefasste SPI legte 18,25 Stellen (+0,44%) zu und notierte bei 4 147,41 Zählern. Unter den Branchen standen die Energiewertewerte (-0,7%) am deutlichsten im Minus, während die Bankentitel (+1,1%) die größten Kursgewinne verzeichneten.

Das Verhältnis zwischen Gewinner und Verlierer war am SMI einigermassen ausgeglichen. Deutliche Gewinne verzeichneten am Freitag Swiss Life (+3,2% auf 175,0 Franken), welche damit die Avancen des Vortages weiter ausbauen konnten. Im Wochenvergleich hat die Aktie 6,6% gewonnen.

Ebenfalls klar im Plus schlossen SGS (+2,0% auf 775,0 Franken), allerdings musste die Aktie seit Montag (Schlussstand 792,5 Franken) Verluste hinnehmen. Zu den weiteren Gewinnern, auch dank einer Gegenreaktion nach den gestrigen Abschlägen, gehörten die Grossbanken UBS (+1,2% auf 94,35 CHF) und CSG (+1,1% auf 47,5 Franken) sowie ABB (+1,3% auf 6,46 Franken). Der ABB-Rechtsanwalt in den USA hat in der Öffentlichkeit Optimismus verbreitet, wonach im Asbestfall keine signifikanten Mehrkosten zu erwarten sind.

Auch die Schwergewichte Roche (+0,6% auf 123,2 Franken) und Nestle (+0,3% auf 297,0 Franken) legten zu. Novartis retteten sich bis Börsenschluss mit 0,1% auf 56,45 Franken knapp ins Plus.

Swisscom (-0,2%) konnten nicht von einem Bundesgerichtsentscheid profitieren. Das Gericht hat beschlossen, dass für die Entbündelung der "letzten Meile" eine Gesetzesänderung notwendig ist. Diese wird jedoch demnächst in Angriff genommen./mk

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