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Aktien Zürich Schluss: Rückkehr in die Gewinnzone - Schwergewichte stützenDPA-Datum: 2004-07-14 18:02:56

(dpa-AFX) Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwochnachmittag die frühen Verluste kontinuierlich abgebaut und den Handel mit Gewinnen geschlossen. Nach ebenfalls anfänglichen Verlusten sorgte die positive Entwicklung an der Wall Street für die Trendwende an den europäischen Märkten. Unterstützung boten in der Schweiz auch die defensiven Börsenschwergewichte Nestle < Nesn.ZRH > < Nesn.FSE > , Roche < RO.ZRH > < RHO.ETR > und Novartis < Novn.ZRH > < NOT.FSE > .

(dpa-AFX) Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwochnachmittag die frühen Verluste kontinuierlich abgebaut und den Handel mit Gewinnen geschlossen. Nach ebenfalls anfänglichen Verlusten sorgte die positive Entwicklung an der Wall Street für die Trendwende an den europäischen Märkten. Unterstützung boten in der Schweiz auch die defensiven Börsenschwergewichte Nestle < Nesn.ZRH > < Nesn.FSE > , Roche < RO.ZRH > < RHO.ETR > und Novartis < Novn.ZRH > < NOT.FSE > .

Gemäß Händleraussagen war der Markt seit Handelsbeginn überverkauft und die Abgaben im Zusammenhang mit dem Intel-Quartalsbericht waren deutlich übertrieben. Die Erholung sei daher nicht überraschend gekommen.

Der SMI < SMI.SFF > kletterte bis Handelsschluss um 17,0 Punkte oder 0,31 Prozent auf 5.548,3 Stellen, der breitere SPI < Sxge.SFF > gewann 7,75 Zähler (+0,19%) auf 4.109,85 Einheiten. Am deutlichsten stiegen Energiewerte (+2,0%) bei den Branchen, während Elektropapieren 0,8 Prozent verloren.

Mit ansprechenden Gewinne schlossen die Börsenschwergewichte den Handel und sorgten für die nötige Unterstützung am Schweizer Aktienmarkt. Nestle < Nesn.ZRH > < Nesn.FSE > (+1,1% auf 337,5 Franken) profitierten von der guten Stimmung bei Nahrungsmittelpapieren sowie von positiven Nachrichten der Tochter Alcon, während Roche < RO.ZRH > < RHO.ETR > (+1,0% auf 126,0 Franken) nach guten Zahlen der japanischen Tochter Chugai doch noch den Weg in die Gewinnzone fanden. Novartis < Novn.ZRH > < NOT.FSE > schloss mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 55,0 Franken.

Ebenfalls deutlich im Plus standen Holcim (+0,9% auf 67,6 Franken), Syngenta < Synn.ZRH > < SVJ.FSE > (+1,2% auf 106,75 Franken) oder Kudelski < KUD.ZRH > < KUD.BER > (+0,6% auf 35,7 Franken).

Die Bankenpapiere standen am Mittwoch lange stark unter Druck, konnten aber die Verluste bis Börsenschluss teilweise eindämmen: CS Group < Csgn.ZRH > < CSX.FSE > büßten 1,2 Prozent auf 42,1 Franken ein, UBS < Ubsn.ZRH > < UBR.FSE > gaben um 0,4 Prozent auf 85,25 Franken nach. Der unter Erwartungen ausgefallene Quartalsabschluss von Merrill Lynch lastete auf den Kursen, so die Einschätzung der Bank Vontobel. Gespannt wartet man auf die Quartalszahlen von Citigroup am Donnerstag.

Die Versicherungspapiere taten es den Banken gleich und rangierten im SMI weit unten. Hauptverlierer waren Swiss Life (-1,9% auf 157,5 Franken). Aber auch ZFS < Zurn.ZRH > < Zfin.FSE > (-0,5% auf 190,75 Franken) und Baloise < Baln.ZRH > < Blon.BER > (-1,0% auf 51,1 Franken) schwächten sich überdurchschnittlich ab.

Rückversicherer Swiss Re < Rukn.ZRH > < SCR.FSE > (-0,1% auf 75,80 CHF) will im großen Stil Massenrisiken in die Kapitalmärkte abgeben. Das sagte CEO John Coomber gegenüber der Presse. In den USA < Indu.IND > < Compx.IND > sei diese Form von Kapitalanlagen Gang und Gäbe, meinten Analysten. Ob die Anleger in Europa dieses Instrument ebenso favorisieren, ist ihrer Ansicht nach indes offen.

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