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Aktien Zürich Schluss: Schwächer ins Wochenende - US-Daten belastenDPA-Datum: 2004-07-02 18:41:35

ZÜRICH (dpa-AWP) - Die Züricher Börse hat am Freitag schwächer geschlossen. Zum Ende der Handelswoche litt auch der Schweizer Aktienmarkt unter den schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Der Swiss-Market-Index (SMI) < SMI.SFF > sank bis um 17.30 Uhr um 0,33 Prozent auf 5.606,80 Stellen. Der breitere SPI < SXGE.SFF > verlor 0,31 Prozent auf 4.160,00 Einheiten. Im Wochenvergleich rutschte der SMI damit um 1,2%.

ZÜRICH (dpa-AWP) - Die Züricher Börse hat am Freitag schwächer geschlossen. Zum Ende der Handelswoche litt auch der Schweizer Aktienmarkt unter den schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Der Swiss-Market-Index (SMI) < SMI.SFF > sank bis um 17.30 Uhr um 0,33 Prozent auf 5.606,80 Stellen. Der breitere SPI < SXGE.SFF > verlor 0,31 Prozent auf 4.160,00 Einheiten. Im Wochenvergleich rutschte der SMI damit um 1,2%.

Auch in den USA hatten die Arbeitsmarktdaten für Enttäuschung gesorgt. Die Arbeitslosenquote hatte im Juni weiterhin auf 5,6 Prozent verharrt. Hingegen fiel der Auftragseingang der US-Industrie im Mai nicht ganz so stark wie befürchtet.

Adecco < ADEN.VTX > < ADI1.FSE > , die den größten Teil des Tages um den Vortagesschluss pendelten, rutschten nach der Veröffentlichung derArbeitsmarktzahlen und notierten zum Schluss 0,8% tiefer bei 62,85 Franken

Kudelski < KUD.VTX > < KUD.FSE > rutschten angesichts eines möglichen Ausschlusses aus dem SMI um 1,5 Prozent auf 35,35 Franken. Deutliche Kursverluste bei den Bluechips verbuchte auch Credit Suisse Group < CSGN.VTX > < CSX.FSE > , die 1,4 Prozent auf 43,90 Franken abgab.

Die Credit Suisse First Boston hat nach Zeitungsberichten versucht, Mitarbeiter von der Dresdner Bank abzuwerben. Auch Konkurrent UBS AG < UBSN.VTX > < UBR.ETR > hat in Deutschland Expansionpläne und will das Rentenfondsgeschäft ankurbeln. An der Züricher Börse rutschte der Aktienkurs zuletzt um 0,3% auf 87,40 Franken.

Baloise < BALN.VTX > < BLON.BER > stiegen 0,1 Prozent auf 54,50 Franken. Die belgische Bankentochter Mercator soll nach Berichten dortiger Tageszeitungen an die niederländische ING Groep NV < INGA.ASX > < INN.FSE > verkauft werden.

Bei den weiteren Finanzwerten ergab sich ein uneinheitliches Bild. Am deutlichsten verloren Zurich Financial Services AG (ZFS) < ZURN.VTX > < ZFIN.FSE > (-1,0% auf 195,25 Franken), während Swiss Re 1% auf 79,55 Franken zurückmarschierten.

Die defensiven Börsenschwergewichte notieren uneinheitlich. Roche < ROG.VTX > < RHO5.FSE > (+1,4% auf 127,00 Franken) gewannen an Terrain. Nestle < NESN.VTX > < NESN.FSE > (-0,7% auf 333,00 Franken) und Novartis < NOVN.VTX > < NOT.FSE > (-0,5% auf 55,20 Franken) beendeten den Handel dagegen schwächer.

Novartis hat die Zulassung des Medikamentes Xolair zur Behandlung bei schwerem Bronchialasthma in Europa beantragt, wie der Pharmakonzern vorbörslich mitteilte. Dies dürfte sich Händlern zufolge zwar nicht unmittelbar auf den Kurs auswirken, verbessere aber zumindest das Sentiment für die Aktie. Oddo Securities stufte Novartis auf "Add" von "Reduce", da positive Daten bezüglich des Medikaments "Prexige" erwartet werden.

Neben den Genussscheinen von Roche gehörten auch Serono < SEO.VTX > < AREB.FSE > (+0,4% auf 777,00 Franken), Clariant (+0,8% auf 18,35 Franken) zu den wenigen Gewinnern im SMI.

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