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Aktien Zürich Schluss: Schwächer - wenig bewegter Handel

(dpa-AFX) Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Montag der Verlustzone nie entwinden können und nach einem wenig bewegten Handel leichter geschlossen. Es habe angesichts der verhaltenen Gewinnaussichten der Unternehmen in der laufenden Berichtssaison einfach kein Kaufinteresse aufkommen wollen, meinten Händler.

(dpa-AFX) Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Montag der Verlustzone nie entwinden können und nach einem wenig bewegten Handel leichter geschlossen. Es habe angesichts der verhaltenen Gewinnaussichten der Unternehmen in der laufenden Berichtssaison einfach kein Kaufinteresse aufkommen wollen, meinten Händler.

Wenig Unterstützung kam am Nachmittag von der amerikanischen Leitbörse. Nachdem der Dow-Jones-Index kurz nach der Eröffnung an der Marke von 10.000 Punkten gescheitert ist, habe sich auch diese Hoffnung zerschlagen, hieß es.

Der SMI < SMI.SFF > schloss um 17.30 Uhr 38 Punkte oder 0,69 Prozent leichter auf 5.444,0 Stellen. Der breitere SPI < Sxge.SFF > verlor 26,64 Zähler (-0,66 Prozent) auf 4.028,66 Punkte. Bei den Branchen taten sich einzig die Transportwerte (+1,7 Prozent) und Versicherungstitel (+0,5 Prozent) hervor, während Elektrowerte (-1,2 Prozent) deutlich schwächelten.

Die SMI < SMI.SFF > -Versicherer Swiss Re < Rukn.ZRH > < SCR.FSE > (+1,1 Prozent auf 71,65 Schweizer Franken) und ZFS < Zurn.ZRH > < Zfin.FSE > (+0,3 Prozent auf 171,75 Franken) profitierten laut Händlern von einer technischen Gegenbewegung, die im gesamten Sektor zu beobachten war. ZFS hatte zudem angekündigt, ihre Informatik-Dienstleistungen an die amerikanische Computer Sciences Corp. auszulagern.

Die grosskapitalisierten Bankenwerte CSG < Csgn.ZRH > < CSX.FSE > (unv. auf 40,05 Franken) und UBS < Ubsn.ZRH > < UBR.FSE > (-0,5 Prozent auf 84,30 Franken) lagen am Berichtstag über dem Markt. Die Fusion zwischen der Banco Santander und Abbey National habe etwas Konsolidierungsphantasie in den Sektor gebracht, hieß es. Zudem stufe JP Morgan die UBS < Ubsn.ZRH > < UBR.FSE > auf "Overweight" von "Neutral" mit einem unveränderten Kursziel (Fair Value) von 105 Franken.

Schwach schnitten hingegen die defensiven Börsenschwergewichte aus den Bereichen Pharma sowie Lebens- und Genussmittel ab. Die beiden Pharmawerte Roche < RO.ZRH > < RHO.ETR > (-1,2 Prozent auf 124,50 Franken) und Novartis < Novn.ZRH > < NOT.FSE > (-0,6 Prozent auf 56,45 Franken) gaben deutlich Terrain her. Nestle < Nesn.ZRH > < Nesn.FSE > verloren 1,2 Prozent auf 325 Franken. Die Nestle-Tochter Dreyer's will Silhouette Brands übernehmen, wie heute bekannt wurde.

Im breiten Markt stiegen die Titel von Kühne & Nagel um 2,3 Prozent auf 189,25 CHF. Das Logistikunternehmen hatte vorbörslich die Halbjahreszahlen bekannt gegeben. Betreffend Umsatz und Ebit wurden die Erwartungen der Analysten klar übertroffen, dafür fiel der Reingewinn unter den Analystenschätzungen aus. Dieser Rückgang sei auf eine höhere Steuerrate sowie eine aggressivere Politik bei Goodwillabschreibungen zurückzuführen, erklären Analysten.

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