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Aktien Zürich Schluss: SMI im Plus - Enttäuschende US-Daten belasteten kaum

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Dienstag mit Gewinnen beendet. Die Daten zum US-Verbrauchervertrauen waren zwar laut Händlern enttäuschend ausgefallen und notierten auf dem tiefsten Stand seit März. Im SMI sorgten sie jedoch nur vorübergehend für Abgaben.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Dienstag mit Gewinnen beendet. Die Daten zum US-Verbrauchervertrauen waren zwar laut Händlern enttäuschend ausgefallen und notierten auf dem tiefsten Stand seit März. Im SMI sorgten sie jedoch nur vorübergehend für Abgaben.

Der SMI schloss um 20,3 Punkte oder 0,38 Prozent höher auf dem Stand von 5 330 Zählern, der breitere SPI gewann 13,89 Punkte (+0,35%) auf 3 964,39 Punkte. Versicherungs- (+1,3%) und Maschinentitel (+1,2%) gehörten zu den begehrtesten Branchenwerten, nicht auf den Einkaufslisten der Investoren befanden sich dagegen Baustoffwerte (-0,8%). Schwergewicht Roche (-0,2% auf 120,3 Franken) zog den Markt nach unten, Novartis < NOT.FSE (+0,3% auf 56,50 Franken) notierte dagegen m Plus.

Positive Unternehmenszahlen aus den USA von US Steel und Nvidia, die bestätigten Prognosen von General Electric und vor allem der CEO-Rücktritt bei Versicherungbroker Marsh & Mclennan vermochten den schlechten Konjunkturdaten Gegengewicht zu geben. Das eingetrübte US-Verbrauchervertrauen sei in erster Linie auf die gedämpften Erwartungen der US-Haushalte zurückzuführen, hiess es. Die weitere Entwicklung am Arbeitsmarkt werde allgemein sehr skeptisch betrachtet.

Die Chemie/Pharmabranche wurde von Serono (-0,3% auf 744,5 Schweizer Franken) belastet, deren Drittquartalszahlen den Markt nicht überzeugt hatten. Zwar konnte das Unternehmen seinen Gewinn um beinahe 50 Prozent auf 162,5 Mill. Dollar verbessern. Analysten bemängelten aber den Umsatz mit Produkten, insbesondere die Zahlen zu Rebif außerhalb des US-Marktes.

Allgemein auf Interesse stießen Versicherungstitel. Insbesondere die in den USA tätigen Zurich Financial Services AG (ZFS) (+1,3% auf 169,1 Franken) und Swiss Re (+1,2% auf 73 CHF) reagierte nauf Medienberichte, wonach der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer den Versicherungsbroker Marsh & Mclennan nicht wegen der Begehung einer Straftat anklagen wird. Positiv aufgenommen wurde auch der Rücktritt von Jeffrey Greenberg, Chef von Marsh & Mclennan. Swiss Life konnten 1,3 Prozent auf 149,9 Franken gut machen,

Gesucht waren auch Bankentitel. UBS (+1,2% auf 85 Franken) und die CSG Credit Suisse Group (+0,6% auf 39,9 Franken) zogen den SMI nach oben. Julius Bär konnten nicht mitziehen und verloren 0,4% auf 332,5 Franken.

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