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Aktien Zürich Schluss: SMI leicht unter Vortagesniveau

Die Schweizer Aktien schlossen am Dienstag mit leichten Verlusten. Börsenrelevante Nachrichten gab es kaum, entsprechend flau verlief das Geschehen an den Märkten.

dpa-afx/awp ZÜRICH. Die Schweizer Aktien schlossen am Dienstag mit leichten Verlusten. Börsenrelevante Nachrichten gab es kaum, entsprechend flau verlief das Geschehen an den Märkten. Am Nachmittag sorgte einzig der auf einen Stand von +0,12 gesunkene Chicago Fed National Activity Index für ein vorübergehend weiteres Nachgeben des SMI , das jedoch bis zum Schlussgong wieder ausgeglichen wurde. Die sich seit dem Wochenende etwas erholenden Ölpreise vermochten die Märkte nicht zu beflügeln.

Der SMI schloss mit minus von 9,9 Punkten oder-0,18% auf dem Stand von 5'640,8 Zählern, der breitere SPI gab 5,46 Punkte oder 0,15% auf 4'193,7 Punkte nach. Die Baustoffbranche verzeichnete mit +0,73% die deutlichste Nachfrage, während Bankenwerte (-0,66%) klar Federn lassen mussten.

UBS verloren 1,1% auf 95,00 Franken. Der Titel wurde von der Meldung belastet, dass die US-Börsenaufsicht SEC wegen allfälliger Verletzungen des US-Wertpapiergesetzes zivilrechtliche Massnahmen gegen die Bank in Erwägung zieht. Weiter wurde am Morgen mitgeteilt, dass die UBS das Vermögensverwaltungsgeschäft der Dresdner Bank Lateinamerika (Dbla) übernimmt.

Ebenfalls im Minus, jedoch mit deutlich geringeren Verlusten, waren die Titel der CSG von Julius Bär (je-0,1%) positioniert.

Die größten Verluste erlitten die Techwerte Kudelski (-1,8% auf 40,65 Franken) und Unaxis (-1,7% auf 113,10 CHF). Ebenfalls überdurchschnittlich fielen ABB (-0,8%), SGS (-1,1%), Ciba SC (-0,8%) sowie Baloise (-1,0%) zurück.

Die Warnung der US-Gesundheitsbehörde, wonach die Einnahme des rezeptfreien Schmerzmittels "Naproxen" ein erhöhtes Risiko von Herzproblemen mit sich bringen könnte, sorgte im Handelsverlauf im Pharmasektor für etwas Bewegung. Roche notierten allerdings zum Schluss unverändert bei 128,80 Franken. Mediensprecher Piller hatte gegenüber AWP eine Auswirkung auf den OTC-Verkauf an Bayer verneint. Auch Novartis standen unverändert bei 56,55 Franken.

Die positiven Zahlen zu den Uhrenexporten liessen bei Swatch (I: +1,4% auf 164,70 Franken; N: +1,5% auf 33,50 Franken) die Vortagesverluste vergessen machen. Gemäss dem Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FHS war, über elf Monate betrachtet, bei den Exporten erstmals die Marke von zehn Mrd. Franken überschritten worden. Die Aktien von Richemont konnten ebenfalls von der positiven Nachricht profitieren und gehörten beim Schlussgong mit +1,5% auf 38,00 Franken zu den am besten positionierten SMI-Werten./

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