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Aktien Zürich Schluss: SMI tiefer - Ölpreis belastet

Der Schweizer Aktienmarkt schloss am Montag nach einem beinahe nachrichtenlosen Handelstag mit Verlusten. Die Umsätze hätten sich dabei sehr in Grenzen gehalten und bei den Anlegern sei ein Abwarten im Hinblick auf die kommenden Drittquartalszahlen zu spüren.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt schloss am Montag nach einem beinahe nachrichtenlosen Handelstag mit Verlusten. Die Umsätze hätten sich dabei sehr in Grenzen gehalten und bei den Anlegern sei ein Abwarten im Hinblick auf die kommenden Drittquartalszahlen zu spüren. Negativ machte sich der Ölpreis bemerkbar, der erneut Rekordwerte erreichte.

Der SMI notierte beim Schlussgong um 17.30 Uhr 29,0 Punkte oder 0,53% tiefer auf 5 474,7 Zählern, der breitere SPI gab 19,90 Punkte (-0,49%) auf Zähler ab. Zu den am wenigsten gefragten Werten gehörten diejenigen der Lebensmittel- (-0,7%) und der Versicherungsbranche (-0,9%), im Plus schlossen Maschinentitel (+0,1%).

Zum Wochenbeginn ging die Mehrzahl aller Bluechip-Werte mit Verlusten aus dem Rennen. Die stärksten Abgaben verzeichneten zyklische Titel wie Unaxis (-2,2% auf 111,2 CHF), Serono (-1,7% auf 759 CHF) oder Clariant (-1,5% auf 16,15 CHF). Im Falle von Unaxis werde der gesamte Sektor von negativen Aussagen von Advanced Micro Devices (AMD) von Freitag belastet, hieß es in Händlerkommentaren. Bei Serono hätten positive Studienresultate zur Rebif-Konkurrenz Betaferon des Herstellers Schering für Abgabedruck gesorgt.

Wenig gefragt waren auch Adecco mit minus 1,7% auf 59 CHF. Der Titel stehe noch unter dem Eindruck der negativ ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten von Freitag, sagten Marktteilnehmer.

Aussagen von CEO Jens Alder in einem Interview mit "Finanz und Wirtschaft", wonach Telekomanbieter Swisscom durch die Entbündelung der letzten Meile mit sinkenden Einkünften zu rechnen habe, belasteten die Aktie. Swisscom verloren 0,5% auf 431,50 CHF.

Unter dem Markt notierten bei Börsenschluss die Versicherer ZFS (-1,4% auf 179,10 CHF) und Swiss Re (-0,8% auf 74,95 CHF) sowie Bankwert Julius Bär mit Abgaben von 1,5% auf 349,50 CHF. Die Schwergewichte unter den Finanztiteln tendierten uneinheitlich. CSG (-0,6% auf 41,95 CHF) schlossen im Minus, während die UBS gehalten auf 89,15 CHF standen.

Die übrigen Schwergewichte mussten Abgaben hinnehmen. Am deutlichsten Nestle (-0,8% auf 283,25 CHF), gefolgt von Roche (-0,7% auf 126,7 CHF) und Novartis (-0,3% auf 57,25 CHF).

In der Gewinnzone schlossen einzig Givaudan (+0,1% auf 752 CHF), Kudelski (+0,1% auf 36,75 CHF), Swatch Inhaber (+0,2% auf 171,30 CHF) und Synthes (+0,67% auf 134,90 CHF).

Am breiten Markt waren Converium (-2,26% auf 7,77 CHF) am letzten Tag des Bezugsrechthandels schwächer.

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