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Aktien Zürich Schluss: SMI zum Wochenende auf neuem 52-Wochen-Tief

(dpa-AFX) Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Wochenende schwach geschlossen. Der Swiss-Market-Index (SMI) < SMI.SFF > sackte auf ein 52-Wochen-Tief. Auf die gesamte Handelswoche bezogen verbuchte der SMI einen Verlust von 2,6 Prozent. Die hoch angesetzten Erwartungen von Händlern und Investoren in die US-Arbeitsmarktdaten waren von den am Nachmittag publizierten Zahlen herb enttäuscht worden. Im Juli wurden in den USA 5,5 Prozent Arbeitslose registriert und die Zahl der neu geschaffenen Stellen beläuft sich auf lediglich 32.000.

(dpa-AFX) Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Wochenende schwach geschlossen. Der Swiss-Market-Index (SMI) < SMI.SFF > sackte auf ein 52-Wochen-Tief. Auf die gesamte Handelswoche bezogen verbuchte der SMI einen Verlust von 2,6 Prozent. Die hoch angesetzten Erwartungen von Händlern und Investoren in die US-Arbeitsmarktdaten waren von den am Nachmittag publizierten Zahlen herb enttäuscht worden. Im Juli wurden in den USA 5,5 Prozent Arbeitslose registriert und die Zahl der neu geschaffenen Stellen beläuft sich auf lediglich 32.000.

Zuvor war mit einem Zuwachs von 250.000 neuen Stellen gerechnet worden, insgeheim seien sogar noch höhere Werte herumgereicht worden, hieß es am Markt. Dort wurde Händlern zufolge denn auch von "desaströsen" Daten gesprochen, die den Kursen einen "Tiefschlag" versetzt hätten. Der Swiss-Market-Index (SMI) < SMI.SFF > schloss 112,1 Punkte oder 2,03 Prozent schwächer auf 5.403,1 Zählern, der breitere SPI gab bis Börsenschluss 80,7 Punkte oder 2,0 Prozent auf 3.995 Zähler nach.

Bei den Bluchips endete die Handelswoche für alle Titel mit Verlusten. Versicherer Swiss Life Holding < Slhn.VTX > < SLW.FSE > wurde weiterhin von Gerüchten belastet und schlossen um 4,0 Prozent leichter bei 132 Schweizer Franken. Spekulationen um eine Kapitalerhöhung und die Vermutung, die italienische Großaktionärin Fondiaria wolle sich von ihrem Anteil an der Swiss Life trennen, belasteten laut Händlern die Aktie. Auch die erwartete Erhöhung des Mindestzinssatzes beim Lebensversicherungsgeschäft des Konzerns habe die Anleger beunruhigt.

Etwas besser schnitten die Branchenkollegen Schweizerische Re < Rukn.VTX > < SCR.FSE > mit minus 1,6 Prozent auf 71,25 Schweizer Franken ab. Die weltgrößte Rückversicherung, die Münchener Rück < Muv2.ETR > , hatte am Morgen über Erwartung liegende Halbjahreszahlen vorgelegt. Swiss Re selbst wird am 26. August rapportieren. Baloise-Holding < Baln.VTX > < Blon.BER > verloren 2,5 Prozent auf 47,6 Schweizer Franken und Zurich Financial Services AG (ZFS) < Zurn.VTX > < Zfin.FSE > gaben 2,1 Prozent auf 175,25 Schweizer Franken ab.

Adecco < Aden.VTX > < Adi1.FSE > waren, belastet durch die schlechten US-Arbeitsmarktdaten, das SMI-Schlusslicht und verloren 4,9 Prozent auf 58,9 Schweizer Franken. Clariant < CLN.VTX > < Clrn.FSE > fielen um 3,9 Prozent auf 16,15 Schweizer Franken. ABB < Abbn.VTX > < ABJ.FSE > gaben um 4,4 Prozent 6,6 Schweizer Franken nach.

Unter den Bankenwerten verloren UBS AG < Ubsn.VTX > < UBR.ETR > 3,0 Prozent auf 82,2 Schweizer Franken, Julius Bär fielen um 3,1 Prozent auf 332 Schweizer Franken. Am Berichtstag war bekannt geworden, dass der italienischen Parmalat-Konzern gegen die UBS eine Klage erhoben hat und im Zusammenhang mit Anleihetransaktionen 290 Millionen Euro zuzüglich Zinsen einfordern will. Daneben könnten allenfalls weitere Schadenersatzforderungen gestellt werden, hieß es.

Etwas glimpflicher kam die Credit Suisse Group < Csgn.VTX > < CSX.FSE > mit Verlusten von 1,3 Prozent auf 38,35 Schweizer Franken davon. Die beiden Pharmaschwergewichte Roche Holding AG < ROG.VTX > < Rho5.FSE > und Novartis AG < Novn.VTX > < NOT.FSE > bewegten sich in etwa mit dem Markt, der Nahrungsmittelmulti Nestle < Nesn.VTX > < Nesn.FSE > verlor 1,1 Prozent auf 323 Schweizer Franken.

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