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Aktien Zürich Schluss: Verluste ausgeweitet - Banken unter Druck

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch mit Verlusten geschlossen. Ursächlich seien die Schwäche der US-Börsen sowie der weiter steigenden Ölpreis, sagten Händler. Die Kursverluste an der Wall Street seien insbesondere durch die schwachen Zahlen von Morgan Stanley ausgelöst worden. Belastend habe zudem eine von der SEC eingeleitete informelle Untersuchung gegen Fannie Mae wegen der Bilanzpraktiken des Finanzdienstleisters, hieß es.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch mit Verlusten geschlossen. Ursächlich seien die Schwäche der US-Börsen sowie der weiter steigenden Ölpreis, sagten Händler. Die Kursverluste an der Wall Street seien insbesondere durch die schwachen Zahlen von Morgan Stanley ausgelöst worden. Belastend habe zudem eine von der SEC eingeleitete informelle Untersuchung gegen Fannie Mae wegen der Bilanzpraktiken des Finanzdienstleisters, hieß es.

Der Swiss-Market-Index (SMI) verlor bis zum Börsenschluss 30,1 Punkte oder 0,54 % auf 5 572,6 Punkte. Der breiter gefasste SPI schloss auf 4 123,01 Punkten, was einem Minus von 0,53 % entsprach. Alle Branchenindizes schlossen im Minus, wobei die Bankenwerte mit einem Minus von 0,98 % am stärksten nachgaben.

Das hinter den Erwartungen der Analysten zurückgebliebene Quartalsergebnis der US-Investmentbank Morgan Stanley wirkte auch auf die Schweizer Finanztitel belastend. Das ausgewiesene Ergebnis je Aktie von 0,76 blieb klar hinter der Konsensprognose von 0,95 $ zurück. Bear Stearns , welche mit ihrem Quartalsergebnis die Erwartungen übertraf, vermochte kein Gegengewicht zu setzen. CSG verloren 1,32 % auf 41,10 Schweizer Franken und UBS gaben 0,99 % auf 90,10 Schweizer Franken nach. Entgegen dem Trend gewannen Julius Bär Holding AG 1,3 % auf 351 Schweizer Franken.

Negativ entwickelten sich auch die Chemiewerte. Mit einem Minus von 1,81 % auf 54,15 Schweizer Franken bildeten Lonza Group AG das Schlusslicht unter den SMI-Werten. Clariant AG gaben 0,65 % auf 15,40 Schweizer Franken nach und Syngenta AG verloren 0,64 % auf 116,25 Schweizer Franken.

Unterschiedlich beendeten die Indexschwergewichte den Tag. Während Roche Holding AG 0,76 Proezent auf 132 Franken stiegen und stützend auf den Markt wirkten, verloren sowohl Novartis AG als auch Nestle SA . Nestle litten weiterhin unter den schlechten Nachrichten von Unilever und Co leiden. Auch aus charttechnischer Sicht zeige die Aktie einen beschleunigten Abwärtstrend, hiess es im Markt.

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