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Aktien Zürich Schluss: Verluste - Börsenschwergewichte lasten auf SMI

Die Schweizer Aktien haben den Handel am Montag in der Verlustzone abgeschlossen. Dabei haben insbesondere Abgaben bei Chemie- und Pharmawerten sowie bei Banken auf die Stimmung gedrückt, währenddem Versicherungen größtenteils zulegen konnten.

dpa-afx/awp ZÜRICH. Die Schweizer Aktien haben den Handel am Montag in der Verlustzone abgeschlossen. Dabei haben insbesondere Abgaben bei Chemie- und Pharmawerten sowie bei Banken auf die Stimmung gedrückt, währenddem Versicherungen größtenteils zulegen konnten. Wenig Unterstützung fanden die Kurse im Börsengeschehen an der Wall Street. Die wichtigsten Indizes notierten dort bei Handelsschluss im Minus.

SMI verlor 46,1 Punkte oder 0,83% auf 5 509,1 Punkte, der breiter gefasste SPI stand 31,77 Stellen (-0,77%) tiefer bei 4'096,84 Zählern. Bei den Branchen lagen Versicherungstitel mit 0,3% im Plus. Am deutlichsten fielen die Banken (-1,2%) zurück.

Bei den Bluechips waren etwas mehr Verlierer als Gewinner auszumachen. Dabei büßten Unaxis 2,8% auf 116,60 Franken ein. In der Sonntagspresse wurde erneut über die Absetzung von Verwaltungsratspräsident Willy Kissling spekuliert.

nter dem Marktschnitt liegende Abgaben verzeichneten ebenfalls CSG (-1,8% auf 45,00 Franken). Morgen Dienstag wird die Bank anlässlich ihres Investors' Day über die künftige Strategieausrichtung informieren. Im Fokus steht die Investment-Sparte CSFB, während es im Fall Winterthur wahrscheinlich noch nichts Konkretes zu vermelden geben wird. Konkurrent UBS stand mit 0,6% auf 93,50 Franken ebenfalls unter Druck.

Mit Verlusten schlossen auch die übrigen grosskapitalisierten Titel. Novartis büßten 0,7% auf 55,80 Franken, Nestle 0,8% auf 295,75 Franken und Roche 1,1% auf 121,60 Franken ein. Novartis hatte dabei nicht von den guten Studienresultaten für Glivec und Prexige profitieren können.

Die Gewinner wurden von SGS (+1,6% auf 782,00 Franken) angeführt. Die Aktie wurde von Gerüchten getragen, die eine Akquisition des Konkurrenten Veritas durch den Schweizer Warenprüfkonzern in Aussicht stellten.

Nach den Verlusten der Vorwoche gewannen ABB 1,1% auf 6,27 Franken dazu. Etwas Auftrieb erhielt die Aktie am Nachmittag, als ABB den Rückzug des Umtauschangebotes für die Anleihen in Euro und GBP mit Laufzeiten bis 2008 beziehungsweise 2009 publik machte. Den Rückzug begründete ABB mit dem Entscheid eines US-Gerichts, den Chapter-11-Plan (Asbest-Vergleich) für die amerikanische ABB-Tochter Combustion Engineering Inc zur erneuten Prüfung an eine untere Instanz zurückzuweisen.

Ebenfalls Gewinne verbuchten Swiss Life (+1,3% auf 166,40 Franken) und Baloise (+0,3% auf 49,70 Franken). Im Rahmen des Bundesgesetzes für die berufliche Vorsorge in der Schweiz soll eine weitere Reduktion des Umwandlungssatzes geprüft werden. Ursprünglich sollte der Satz in zehn Jahren schrittweise von 7,2 auf 6,8% gesenkt werden. Swiss Re (+0,5% auf 79,30 Franken) profitierte von einer Kurszielerhöhung durch die Deutsche Bank auf 87 (80) Franken. /

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