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Aktien Zürich Schluss: Verluste vertieft

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag in der Verlustzone geschlossen. Merck & Co belaste Wall Street, was auch an den hiesigen Märkten spürbar sei, hieß es. Merck & Co hat heute den Blockbuster Vioxx wegen Nebenwirkungen vom Markt genommen. Zudem drücke auch der wieder angestiegene Ölpreis auf die Märkte, sagten Marktbeobachter. Die Börsenschwergewichte, allen voran Novartis und Nestle , lasteten zusätzlich auf dem Schweizer Aktienmarkt.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag in der Verlustzone geschlossen. Merck & Co belaste Wall Street, was auch an den hiesigen Märkten spürbar sei, hieß es. Merck & Co hat heute den Blockbuster Vioxx wegen Nebenwirkungen vom Markt genommen. Zudem drücke auch der wieder angestiegene Ölpreis auf die Märkte, sagten Marktbeobachter. Die Börsenschwergewichte, allen voran Novartis und Nestle , lasteten zusätzlich auf dem Schweizer Aktienmarkt.

Die Aktien von Synthes-Stratec wurden heute zum letzten Mal am breiten Markt gehandelt. Ab Morgen werden Synthes-Stratec mit einer Gewichtung von 0,83% in den SMI aufgenommen. Die größten Verlierer der neuen Zusammensetzung sind gemäss der Bank Vontobel Novartis und UBS .

Der SMI verlor bis Handelsende 66,0 Punkte oder 1,19% auf 5 465,4 Punkte, der breitere SPI schwächte sich 41,85 Punkte (-1,02%) auf 4 058,14 Zähler ab. Bei den Branchen konnten sich einzig die Maschinenwerte (+0,6%) dem Abwärtstrend entziehen. Mit Nestle waren die Lebensmitteltitel (-1,6%) die deutlichsten Verlierer.

Die überwiegende Anzahl der Aktien ging mit Verlusten aus dem Handel. Schwergewicht Nestle stand 1,5% tiefer auf 286,00 Franken und näherte sich damit wieder seinem Jahrestiefst von 281,50 Franken an. Auch die anderen defensiven Börsenschwergewichte waren dem Markt keine Stütze. Novartis gaben nach der negativen Nachricht von Merck 1,7% auf 58,20 Franken ab und schlossen damit als Tagesverlierer.

Das in der Pipeline befindliche Novartis-Mittel "Prestige" gehöre zur gleichen Wirkstoffklasse wie "Vioxx" und leide damit unter den gleichen Sicherheitsbedenken, sagte ein Analyst. Nachhaltige Kursentwicklungen bei einem in der Startphase befindlichen Präparat seien aber eher unwahrscheinlich. Roche (-1,1% auf 129,00 Franken) bewegten sich im Rahmen des Marktes. Die Titel profitierten von positiven Studienresultaten zum Brustkrebsmedikament Herceptin.

Ebenfalls auf dem Index lasteten hingegen die grosskapitalisierten Bankenwerte. UBS schwächten sich 1,5% auf 87,90 Franken ab, während CSG 1,1% auf 39,85 Franken tiefer aus dem Handel gingen.

Im positiven Bereich bewegten sich Adecco (+1,1% auf 62,00 Franken), Lonza (+2,6% auf 56,45 Franken) oder Syngenta (+0,6% auf 119,00 Franken).

Am breiten Markt standen Conzzeta (+4,3% auf 1 090 Franken) nach Vorlage von erfreulichen 8-Monats-Ergebnissen weit oben auf dem Tableau. Nach Zahlen fester waren auch BT & T Timelife, die 2,8% auf 1,85 Franken zulegten.

Converium (-1,8% auf 16,75 Franken) gaben hingegen die Gewinne im frühen Handel wieder ab und notierten bei Börsenschluss unter Vortagesniveau. Laut Standard & Poor's wird eine mögliche Ratinganpassung nicht vor nächster Woche bekannt geben.

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