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Aktien Zürich Schluss: Verluste zum Sitzungsende ausgebaut

ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag seineleichtere Tagestendenz nicht verlassen können und gegen Sitzungsende dieVerluste sogar noch ausgebaut. Unbeeindruckt zeigte sich der SMI dabeiauch von der freundlichen Eröffnung der Wall Street und der mehrheitlichpositiven Börsentendenz in Europa.

ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag seineleichtere Tagestendenz nicht verlassen können und gegen Sitzungsende dieVerluste sogar noch ausgebaut. Unbeeindruckt zeigte sich der SMI dabeiauch von der freundlichen Eröffnung der Wall Street und der mehrheitlichpositiven Börsentendenz in Europa.

Händler machten Gewinnmitnahmen für die schwachen Kurse verantwortlich. Eine Händlerin verwies aber auch auf die dünnen Volumen und berichtete von "recht leeren" Orderbooks. Richemont konnten nach Vorlage derGesamtjahreszahlen und einem schwachen Start immerhin auf Vortagesniveauschließen.

Der SMI ging um 34,70 Punkte oder 0,61 Prozent tiefer auf 5.680,50Punkte, der breitere SPI verlor 27,59 Zähler (-0,65%) auf 4.202,04Stellen. Unter den Branchen gaben die Chemie- und Pharmatitel das Schlusslichtmit 1,2% Verlust. Positiv präsentierten sich nur noch Bauwerte mit 0,2% Gewinn.

Unter den Einzeltiteln des SMI richtete sich der Fokus amBerichtstag auf Richemont . Nach einem schwachen Auftakt undeiner vorübergehenden Erholung auf das Vortagesniveau schlossen die Aktien um0,6% mit 33,10 Franken tiefer. Die Zahlen wurden zwar in verschiedenenKommentaren als brillant bezeichnet und hätten die Markterwartungen übertroffen.Der Titel litt aber nach guten Vortagen nun unter Gewinnmitnahmen, hieß es inHändlerkreisen. außerdem gab sich Richemont für daslaufende Geschäftsjahr vorsichtig.

Recht schwach präsentierten sich auch Roche (-1,7% auf126,50 Franken), die von Spekulationen um einen bevorstehenden Verkauf derOTC-Sparte belastet wurden. Laut verschiedenen Presseberichten verdichteten sichdie Hinweise, dass Bayer unter verschiedenen Bietern das Rennen machen werde.

Zeitweilig größter Verlierer im Markt waren Clariant mit 1,4% minus auf 17,45 Franken, dies ohne firmenpezifische Nachrichten.Händler sprachen von Gewinnmitnahmen und größeren Verkaufsorders, die dafürUrsache sein könnten. Syngenta gaben um 1,5% auf 101,50 CHFnach; der Verwaltungsrat hatte Martin Taylor per 10. Juni zum neuenVizepräsidenten ernannt, was aber kein Grund für die Abgaben sein dürfte, daTaylor schon seit 2000 im VR sitzt.

Schwergewicht Novartis (-0,7% auf 57,30 Franken)belastete den Markt, auch Nestle (-0,3% auf 331,00Franken) wog nicht leicht. Die Banken UBS (-0,3% auf 91,70Franken) und Credit Suisse (+0,3% auf 44,55 Franken) konnten dies im SMI nichtauffangen. Schwach schlossen auch Julius Bär (-1,9% auf 367Franken).

Bei Swiss Re (-0,4% auf 79,10 Franken) hatte ein GenferAnalyst Marktgerüchten zu Folge herausgefunden, dass der Vorsteuergewinn durcheine Umstellung auf US-Gaap um jährlich 200 Millionen CHF steigen dürfte. SwissLife gaben mit 0,9% auf 158,50 Franken am meisten von allen Versicherernab.

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