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Aktien Zürich Schluss: Zum Schluss im Minus - Nestlé und Roche belasten

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag nach einem kurzen Ausflug in die Gewinnzone im Minus geschlossen. Die Ernüchterung über den verhaltenen Handelsstart an den US-Börsen bremste den SMI am Montagnachmittag, wie ein Händler sagte.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag nach einem kurzen Ausflug in die Gewinnzone im Minus geschlossen. Die Ernüchterung über den verhaltenen Handelsstart an den US-Börsen bremste den SMI am Montagnachmittag, wie ein Händler sagte. Vor allem die beiden Indexelefanten Roche und Nestlé drücken auf den Index.

Der Anstieg des Ölpreises am Montagnachmittag belastete nach Aussage von Händlern ebenfalls die Stimmung. Nach der Meldung, dass eine Ölplattform in der Nordsee evakuiert werde, sei der Nymex-Future wieder in Richtung 50 Dollar gestiegen, hieß es. Zudem begann der Dollar nach einer kurzen Phase der Konsolidierung wieder seinen Sinkflug und rutsche unter die Marke von 1,14 Schweizer Franken.

Der Swiss-Market-Index (SMI) der Schweizer Blue Chips schloss um 29,0 Punkte oder 0,52 Prozent tiefer bei 5 519,5 Punkten. Der breiter gefasste SPI sank um 20,03 Punkte (-0,48%) auf 4 103,99 Zähler. Unter den Branchenindizes wiesen Elektrotechnik mit 0,2 Prozent die höchsten Gewinne aus, Lebensmittel gehörten mit 1,1 Prozent wegen Nestlé zu den größten Verlierern.

Bei den Bluechips überwogen zum Schluss die Verlierer. Zulegen konnten beispielsweise Finanzwerte wie Julius Bär (+0,2% auf 339 CHF) und UBS (+0,1% auf 93 CHF) sowie Synthes (+1,4% auf 127,50 CHF). Unaxis-Anleger hofften wohl auf die von der Sonntagspresse angekündigte Umstrukturierung und legten 0,6% auf 116,50 Franken zu.

Credit Suisse Group notierten hingegen mit 2,4 Prozent auf 45,3 Franken im Minus. In der Sonntagspresse wurden Zweifel geäußert, dass überhaupt schon konkrete Gespräche über einen Winterthur-Verkauf stattfinden. Die Bank wird am 7. Dezember anlässlich einer Investorenkonferenz die Öffentlichkeit über ihre Strategie orientieren. Dabei soll allerdings die CSFB im Mittelpunkt stehen.

Von einem Pressebericht profitierte den Tag über Givaudan , zum Schluss aber war dennoch ein Minus von 0,1 Prozent auf 757 Franken fällig. Im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" hat CEO Jürg Witmer in China für die nächsten fünf Jahre ein Wachstum mit zweistelligen Zuwachsraten in Aussicht gestellt.

Auf den Index drücken vor allem die Verluste der Schwergewichte Nestlé (-1,2% auf 297 CHF) und Roche (-0,6% auf 121,60 CHF). Hingegen gewannen Novartis (+0,1% auf 55,85 CHF).

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