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Aktienkauf bleibt Vertrauenssache

Als mündiger, privater Anlager benötige ich in erster Linie Informationen, um meine Anlageentscheidungen aufgrund von fundamentalen Daten treffen zu können.

Obwohl viele Unternehmen im Internet einfach, schnell und umfangreich Ihr Zahlenwerk zur Verfügung stellen, bleibt der Kauf von Aktien und Anleihen immer eine "Vertrauenssache". Wie kompetent und seriös wirkt das Managment und somit die Bilanz des Unternehmens ? Auch wenn das Motto gilt: "Traue keiner Bilanz, die du nicht selber gefälscht hast!".

Eine zu starke Reklementierung kann die Qualität der Informationen und das handeln der Manager negativ beeinflussen. Wenn der Druck von den Medien, Banken und Investoren zu stark ist, wird das Managment genötigt sein, alles zu tun um die veröffentlichen Zahlen und Erwartungen zu erreichen bzw. zu übertreffen. Dabei könnten Entscheidungen getroffen werden, die kurzfristig zu einem Erfolg führen, auch wenn sie langfristig gesehen falsch sind. Das Risiko von Manipulationen steigt meiner Meinung nach an.

Der Gesetzgeber muss den Anlegerschutz dahin ändern, dass Fälle von Anlagebetrug bzw. Bilanzmanipulationen stärker und vor allem härter bestraft werden. Geldstrafen sind doch für Fälle wie EMTV & Co. keine geeigneten Abschreckungsmaßnahmen. Strenge Haftstrafen sind viel wirkungsvoller. Einen neutorischen Falschparker hält ein Strafzettel auch nicht vorm Falschparken ab - oder ? Aber auch die Banken und Wirtschaftsprüfer müssen entlich in die Pflicht genommen werden, ein Unternehmen vor einem Börsengang und hinterher genauer zu prüfen. In den letzten Jahren gab es etliche "Glanzleistungen" von den "seriösen Vertrauenspersonen", die dieser Pflicht nicht gerecht wurden.

Allem in allem muss der kritische Anleger auch weiterhin nach dem Motto handeln: "Prüfe hier, prüfe da, kaufe dann ????"

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