Aktienkurs legt zu
American Express steigert Quartalsgewinn

Der US-Finanzdienstleistungs-Konzern American Express (Amexco) hat im ersten Quartal im Zuge von Kosteneinsparungen den Gewinn gesteigert.

rtr/vwd NEW YORK. Der Nettogewinn von Amexco liege mit 618 Millionen Dollar oder 0,46 Dollar je Aktie rund 15 Prozent höher als im Vorjahresquartal, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Im Vorjahreszeitraum sei das Ergebnis aber durch Sonderaufwendungen in Höhe von 132 Millionen Dollar nach Steuern belastet gewesen.

Von Thomson Financial/First Call befragte Analysten hatten im Mittel 0,43 Dollar Gewinn je Aktie erwartet. Amexco nannte zudem einen um drei Prozent gestiegen Umsatz von 5,5 Milliarden Dollar. Der Anbieter von Kreditkarten und Reisedienstleistungen hatte nach dem den Anschlägen vom 11. September tausende Stellen gestrichen, um den Auswirkungen des schwächeren Geschäftsreiseverkehrs zu begegnen. Der Aktienkurs von American Express stieg in einem schwachen New Yorker Markt knapp ein Prozent auf 41,55 Dollar.

Der New Yorker Konzern hat nach Angaben seines Chairman und Chief Executive Officer, Kenneth I. Chenault, gute Fortschritte bei ihren überarbeiteten Initiativen gemacht. Die Gesellschaft habe inzwischen wieder ein besseres Risikoprofil. Zudem sähen einige Aspekte der Wirtschaft - vor allem die Arbeitslosenrate - nun besser aus als zu Jahresbeginn. Vor diesem Hintergrund habe das Unternehmen im ersten Quartal 2002 die Investitionen in Kartenakquisition, Produktentwicklung und Marketing erhöht, sagte Chenault bei der Bekanntgabe der Erstquartalszahlen.

Sollten sich die Geschäftsbedingungen weiter verbessern, so werde man die Investitionen ausbauen und "solide operative Ergebisse" erzielen können. Im Januar hatte das Unternehmen noch mit einem Anhalten der Wirtschaftsflaute im gesamten Jahr 2002 gerechnet. Analysten prognostizieren für American Express für 2002 einen Gewinn je Aktie von 1,92 $ bei Einnahmen von 23,36 Mrd. $.

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