Aktienkurs steigt auf 43 Euro
FMC schließt Vergleich mit US-Asbestklägern

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat nach eigenen Angaben einen Grundsatzvergleich über alle Gläubigeranfechtungsklagen mit Asbest-Klägern in den USA geschlossen.

HB/dpa BAD HOMBURG. Wie der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten und Behandlungen für Nierenkranke in Bad Homburg mitteilte, konnte mit amerikanischen Klägern ein Grundsatzvergleich geschlossen und der Rechtsstreit damit abgeschlossen werden.

Die Kursexplosion der Fresenius-Aktie basierte auf der Aussage von Vorstandschef Ben Lipps, die bereits vorgenommenen Rückstellungen von 258 Millionen Dollar reichten aus, um den Kompromiss mit US-Klägern zu finanzieren.

Die Auseinandersetzungen stammen noch aus dem Jahre 1996, als Fresenius von dem US-Unternehmen W. R. Grace die Tochter National Medical Care übernommen hatte. Zum einen verlangte die US- Finanzbehörde noch Steuernachzahlungen. Darüber hinaus kam es zu Schadenersatzklagen, weil Grace auch Asbestprodukte hergestellt hatte.

Schließlich drängen große private Krankenkassen auf die Rückzahlung überhöhter Abrechnungen, die National Medical Care vorgenommen haben soll. Nachdem mit der Aetna Life Insurance ebenfalls eine grundsätzliche Einigung erzielt werden konnte, geht das Fresenius-Management davon aus, auch mit zwei kleineren Krankenkassen einen Vergleich auf gleicher Grundlage vereinbaren zu können.

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