Aktienkurs steigt
US-Tabakindustrie erzielt Teilerfolg

Im Streit um Schadenersatzansprüche von erkrankten Rauchern hat die US-Tabakindustrie vor dem höchsten Gericht Kaliforniens einen Teilerfolg erzielt.

Reuters SAN FRANCISCO. Das Gericht entschied am Montag, dass ein mittlerweile aufgehobenes kalifornisches Gesetz, das der Tabakindustrie einen begrenzten Schutz vor Produkthaftungsklagen gewährt hatte, nur für den Zeitraum von 1988 bis 1998 gelte. Der US-Bundesstaat Kalifornien hatte das Gesetz 1988 eingeführt und 1998 wieder aufgehoben. Die Richter entschieden nun, dass die Aufhebung des Gesetzes keine rückwirkende Geltung habe. Nach dem Urteil zogen die Aktienkurse großer US-Tabakfirmen wie R.J Reynolds und Philip Morris an.

Die Anwälte von erkrankten Rauchern verwiesen allerdings darauf, dass die Richter auch entschieden hätten, dass Raucher, deren Krankheit vor 1988 diagnostiziert wurden, weiterhin Klagen gegen die Tabakindustrie einreichen könnten.

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