Aktienmärkte uneinheitlich
Fed-Entscheid stützt Euro

Der Euro hat am Mittwoch nahe seines Vier-Jahres-Hochs bei Kursen über 1,14 Dollar tendiert, nachdem die US-Notenbank (Fed) am Vorabend erwartungsgemäß die Leitzinsen unverändert auf dem niedrigsten Niveau seit rund 40 Jahren belassen hatte.

Reuters TOKIO. Die Notenbank hatte vor weiter bestehenden Risiken einer Abkühlung der Konjunktur gewarnt und die Bereitschaft zu einer weiteren Zinssenkung signalisiert. Die Renditen von Anleihen gaben nach, während der Gold-Preis angesichts des schwachen Dollar-Kurses anzog.

Der Dollar konnte sich am Mittwoch im fernöstlichen Handel nur geringfügig von seinem Vier-Jahres-Tief des Vortages erholen, nachdem US-Finanzminister John Snow sich erneut zur Politik einer starken US-Währung bekannt hatte. Der Euro wurde gegen 8.00 Uhr MESZ mit 1,1407/08 Dollar gehandelt, nachdem sein Wert im späten US-Handel etwa 1,1440 Dollar betragen hatte. In New York hatte er am Dienstag einen Vier-Jahres-Höchststand von 1,1455 Dollar erreicht. Zum Yen stieg der Dollar auf 117,70/75 (New York 117,46/49) Yen.

Der Goldpreis kletterte im Handelsverlauf um rund zwei Dollar auf den höchsten Stand seit zwei Monaten von 344,50 Dollar je Feinunze. Der schwächere Dollar habe das Edelmetall für Halter anderer Währungen attraktiv gemacht, sagten Händler. Der Preis für US-Leichtöl blieb im US-Handel kaum verändert bei 25,74 Dollar, da Marktteilnehmer auf neue Daten zu den Lagerbeständen in den USA warteten.

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