Aktienplatzierung ist erst 2003 geplant
Wünsche verschiebt den Börsengang der Modetochter Joop

Ursprünglich hatte der Konzern das Unternehmen bereits Anfang 2001 an die Börse bringen wollen.

lip HAMBURG. Die börsennotierte Wünsche AG will den Börsengang ihrer Modetochter Joop GmbH auf das Jahr 2003 verschieben. "Wir haben jetzt mit dem Designer Wolfgang Joop in intensiven Gesprächen die Voraussetzungen geschaffen, die eine Aktienplatzierung in zwei Jahren möglich machen", sagte Wünsche-Vorstandsmitglied Wolfram Hail dem "Handelsblatt". Der Konzern wollte die Joop GmbH ursprünglich bereits Anfang 2001 auf das Börsenparkett führen.

Gegenstand der Gespräche mit dem Designer seien auch Veränderungen in der Gesellschafterstruktur. So strebe Joop eine Erhöhung seines 5 %igen Anteils an der GmbH an. Im Zuge der Verhandlungen will die Wünsche AG demnächst einen fünfjährigen Investitionsplan für das Modeunternehmen verabschieden. Das Kapital, das aus dem Cash-flow der GmbH stammt, soll für die Internationalisierung eingesetzt werden. "Die Investitionen sollen zum Teil für die Expansion in das Shop-Netz dienen. Wir wollen weitere Geschäfte in eigener Regie sowie im Franchise-System eröffnen", erklärte ein Joop-Sprecher auf Anfrage.

Die Lizenzerlöse der Joop GmbH sollen im Geschäftsjahr 2000 deutlich über dem Vorjahreswert von 43 Mill. DM liegen. Im 1. Halbjahr 2000 bewegte sich der Umsatz leicht über dem Vorjahreswert. Einen Umsatzrückgang verbuchte Joop hingegen in den Jeans-Bereichen sowie bei der Damen-Oberbekleidung.

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