Aktienrückkaufprogramm
BASF übertrifft trotz Ergebnisrückgang Analystenprognose

Die BASF AG hat im vierten Quartal 2000 bei deutlich erhöhtem Umsatz einen geringeren Betriebsgewinn als im Vorjahr erzielt, dabei aber die Erwartungen von Analysten übertroffen.

rtr/vwd LUDWIGSHAFEN. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen sei um 2,6 % auf 830 Mill. Euro gesunken, teilte der größte Chemiekonzern Europas am Mittwoch mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Mittel ihrer Prognosen mit 778 Mill. Euro gerechnet. Der Umsatz erhöhte sich im Schlussquartal auf 9,31 Mrd. Euro von zuvor 8,22 Mrd. BASF bekräftigte seine früheren Prognosen, das Ergebnis vor Sondereinflüssen wie in diesem Jahr auch 2001 und 2002 um jeweils mindestens zehn Prozent zu steigern.

Der Jahresüberschuss sank im vierten Quartal auf 227 Mill. Euro nach 696 Mill. vor Jahresfrist, wobei die Vorjahresperiode nach BASF-Angaben durch den Verkauf von Unternehmensanteilen, unter anderem die Veräußerung eines Anteils an der Tankstellenkette Aral, stark positiv beeinflusst gewesen war. Im Gesamtjahr 2000 steigerte der Ludwigshafener Konzern den Angaben zufolge das Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen um 15,3 % auf 3,40 Mrd. Euro und den Umsatz um 22 % auf 35,95 Mrd. Euro.

BASF bestätigte damit Angaben, die die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag aus Unternehmenskreisen erfahren hatte. Das Ergebnis nach Steuern belief sich 2000 auf 1,240 (Vorjahr 1,237) Mrd. Euro.

Mit Ausnahme des Pflanzenschutzes, der durch Integrationskosten nach dem Kauf der Pflanzenschutzsparte des US-Konzerns AHP belastet worden sei, hätten im Gesamtjahr alle Unternehmensbereiche positiv zum Ergebnis beigetragen, teilte BASF weiter mit. Auf Grund einer nachlassenden US-Konjunktur sei es aber schwieriger geworden, gestiegene Rohstoffkosten an die Kunden weiterzugeben.

Weiterhin will die BASF AG im laufenden Jahr im Rahmen ihres Aktienrückkaufprogramms von zwei Mrd EUR weitere Aktien im Wert von 1,3 Mrd EUR zurückkaufen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr seien insgesamt 15,9 Mio Aktien zum Betrag von 700 Mio EUR über die Börse zurückgekauft und eingezogen worden, sagte Finanzvorstand Max Dietrich Kley am Mittwoch in Ludwigshafen.



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BASF

(14.03.2001)


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