Aktienverluste vertreiben Investoren
US-Börsen: Anleger bevorzugen Staatsanleihen

Der anhaltende Kursverfall an den US-Aktienbörsen hat die Anleger Händlern zufolge in die Sicherheit der US-Staatsanleihen getrieben.

Reuters NEW YORK. Die richtungweisenden zehnjährigen US-Notes gewannen im New Yorker Vormittagshandel 15/32 auf 106-18/32 Punkte, wobei ihre Rendite mit 3,57 Prozent nur noch knapp über dem historischen Tief bei 3,56 Prozent lag. Die 30-jährigen US-Bonds gewannen 22/32 auf 111-6/32 Zähler. Sie rentierten auf diesem Niveau mit 4,66 Prozent.

Die Flucht in die Sicherheit der Festverzinslichen wurde Händlern zufolge durch die erneuten Kursverluste an der Wall Street zu Geschäftsbeginn verstärkt. Der Standardwerte-Index Dow Jones fiel in den ersten Handelsminuten um 1,72 Prozent auf 7371 Punkte. Der technologielastige Nasdaq Composite verlor 1,4 Prozent auf 1114 Zähler. Zudem standen auch die europäischen Börsen wegen des Vertrauensverlustes in das deutsche Bankensystem unter Druck.

"Es riecht nach einer heraufziehenden Finanzkrise der kapitalistischen Welt", sagte ein Primärhändler für US-Staatsanleihen. Angesichts der allgemeinen Unsicherheit könnte die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen zeitweise bis auf 3,50 Prozent fallen, sagte Jon Lee, Zinsstratege bei Barclays Capital.

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