Aktinäre klagen über Kursentwicklung
Edel hat noch immer keinen Superstar

Der Musikkonzern Edel Music hat sich verrechnet: Von keinem Interpreten konnten mehr als eine Million Tonträger verkauft werden. Nun soll das Repertoire erweitert werden.

dpa HAMBURG. Der Hamburger Musikkonzern Edel Music will sein Repertoire kräftig ausbauen und hofft darauf, dass sich einer seiner Künstler zu einem weltweiten Superstar entwickelt. "Keiner unserer Interpreten hat im vergangenen Jahr mehr als eine Million Tonträger verkauft, leider", räumte Michael Haentjes, Vorstandschef und Mehrheitsaktionär der edel music AG, vor der Hauptversammlung in Hamburg ein. Dennoch sei er zuversichtlich, das selbst gesetzte Ziel von mehr als einer Milliarde DM Umsatz und mehr als 90 Mill. DM Gewinn in diesem Jahr zu erreichen.

Vertreter der Aktionärsvereinigungen kritisierten die schlechte Entwicklung des Aktienkurses, der sich von seinem Höchststand von mehr als 80 Euro ungefähr geviertelt hat.

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