"Aktion Reifencheck"
Reifen werden gefährlich vernachlässigt

Laut Umfrageergebnisse der Gesellschaft für technische Überwachung haben 89 % der Autofahrer keine Ahnung vom vorgeschriebenen Reifenluftdruck ihrer Fahrzeuge. Etwa 30 % der Unfälle sind auf diese Unwissenheit zurückzuführen.

ddp FRANKFURT/MAIN. Im Zuge ihrer Aktion Reifencheck hätten Prüfingenieure im vergangenen Jahr knapp 158 000 und in diesem Jahr knapp 200 000 Fahrzeugen genauer auf die Reifen geschaut, teilte die GTÜ auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main mit. Das erschreckende Ergebnis: Etwa ein Viertel der Fahrzeuge fuhren mit Reifen, die nahe der gesetzlichen Profiltiefe von 1,6 Millimeter lagen; ebenfalls gut 25 % (2000) und 16 % (2001) waren mit dem falschen Luftdruck unterwegs. Cirka 16 % (2000) beziehungsweise 12,5 % (2001) unterschritten sogar die Mindestprofiltiefe. Besonders gravierend, weil eine unberechenbare Gefahr, fielen die Alterungsschäden mit etwa 24 % auf.

Die Umfrageergebnisse der GTÜ bei den Autofahrern sind noch alarmierender. Danach hatten 89 % der Befragten keine Ahnung vom genauen Reifenluftdruck ihres Fahrzeugs, nur 32 % kontrollieren den Reifenluftdruck jeden Monat, 28 % alle drei Monate, 13 % zweimal im Jahr, zwei Prozent nur einmal im Jahr und drei Prozent überhaupt nicht. Ähnlich schlimm sieht es bei der Kontrolle des Profils aus. Da ist es dann nicht mehr verwunderlich, wenn GTÜ rund 30 % der Unfälle mit technischen Mängeln auf das Konto der Reifen gehen.

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