Aktionärspakt festgezurrt
Antonveneta bestätigt Börsengang

Voraussichtlich Mitte April wird die zweitgrößte Volksbank Italiens, Antonveneta, an die Börse gehen. Das bestätigte der Präsident des Instituts aus Padua, Silvano Pontello.

mab MAILAND. Bei dem Listing handelt es sich nicht um einen Börsengang, vielmehr werden die genossenschaftlichen Anteile in Aktien umgetauscht und dadurch an der Börse handelbar gemacht. Geeinigt haben sich die Kernanteilseigner auf einen notariellen Aktionärspakt zur gemeinsamen Beherrschung der Bank. Dabei handelt es sich um die holländische Großbank ABN-Amro, die mit 12,25 Prozent den größten Brocken erhält. Der zum Münchener Allianz-Konzern gehörige Lloyd Adriatico übernimmt 2,7 Prozent der Anteile.

Über die relative Mehrheit in dem Pakt wird aber eine Gruppe von Unternehmern aus Nordostitalien verfügen, die sich gemeinsam 15 Prozent gesichert haben. Starker Mann unter ihnen ist der Textilindustrielle Benetton (fünf Prozent). Außerdem sind die Großinvestoren Emilio Gnutti und Francesco Micheli, der Modeunternehmer Stefanel und andere dabei. Im letzten Jahr hat Antonveneta, die achtgrößte Bank Italiens, den Nettogewinn um 39 Prozent auf 270 Mill. Euro gesteigert.

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