Aktionärsrechteplan
Yahoo legt Programm gegen feindliche Übernahme auf

Das Internetportal Yahoo! Inc hat einen Aktionärsrechteplan angekündigt, mit dem sich das Unternehmen nach eigenen Angaben vor feindlichen Übernahmen schützen will.

Reuters SANTA CLARA. Mit dem Vorhaben solle ausgeschlossen werden, dass jemand Kontrolle über Yahoo gewinne, ohne einen für alle Aktionäre fairen und zureichenden Preis sowie akzeptable Bedingungen anzubieten, teilte Yahoo am Freitag in Santa Clara mit. Die Internetfirma stellte zugleich klar, die Pläne seien keine Reaktion auf einen bereits erfolgten Versuch einer feindlichen Übernahme.

Der Rechte-Plan sei vielmehr entworfen worden, um mögliche aufgezwungene Übernahmen, sei es durch die Anhäufung von Aktien über den Kapitalmarkt oder über private Transaktionen, abzuwehren. Yahoo zufolge sollen dazu Aktionäre Rechte zum Kauf von Vorzugsaktien des Unternehmens erhalten. Diese Rechte würden als Dividende auf bereits gehaltene Papiere vergeben. Die Rechte seien nur dann ausübbar, wenn eine Person oder Gruppe mindestens 15 % der Stammaktien erwerbe oder ein Angebot oder einen Austausch vorschlage, mit dem ein Aktienpaket in mindestens dieser Größenordnung erworben werden solle.

In den vergangenen zwölf Monaten waren die Yahoo-Aktien vorübergehend auf ein Kurshoch von 205-10/16 $ geklettert. Mittlerweile pendeln die Papiere aber um ihr 52-Wochen Tief von 22-14/16 $.

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