Aktivitäten in Asien werden eingestellt
Gateway will 5 000 Arbeitsplätze streichen

Der nach Dell Computer zweitgrößte Direktverkäufer von PCs hat Details der bereits angekündigten Restrukturierung bekannt gegeben. Jeder vierte Mitarbeiter muss gehen.

dpa/wsc NEW YORK/SAN DIEGO. Gateway, der nach Dell Computer zweitgrößte Direktverkäufer von PCs, hat die Details der bereits angekündigten Restrukturierung bekannt gegeben. So sollen 5 000 Arbeitsstellen oder 25% der weltweiten Belegschaft abgebaut werden. Diese Maßnahmen werden im dritten Quartal zu außerordentlichen Kosten von 475 Mill. $ führen.

Durch den Stellenabbau hofft das Management jährlich 300 Mill. $ an Kosten einzusparen. Gateway wird zudem die Aktivitäten in Asien einstellen und berät innerhalb der nächsten 30 Tage über einen möglichen Rückzug aus Europa. "Unsere Chancen liegen in den USA, nicht im Ausland", so Vorstand Tedd Waitt. Während im dritten Quartal mit einem leichten Verlust zu rechnen sei, rechnet Wait ab dem vierten Quartal wieder mit einem geringen Vorsteuergewinn.

Rückzug aus Europa möglich

Gateway schließt mit sofortiger Wirkung die unternehmenseigenen Operationen in Malaysia, Singapur, Japan, Australien und Neuseeland. Die Gesellschaft befindet sich momentan im Hinblick auf einen Vorschlag zum Ausstieg aus europäischen Schlüsselmärkten in Mitarbeiterkonsultationen. Gateway will innerhalb von 30 Tagen eine endgültige Ankündigung über seine europäischen Operationen machen. Die Gesellschaft will auch eine Fabrik in Salt Lake City sowie Anrufzentren in mehreren amerikanischen Städten schließen.

Die Gateway-Aktien sind am Dienstag nachbörslich von 8,60 Dollar auf neun Dollar gestiegen.

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